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nun die letzte Frist zur Antwort verstrichen war, und keineerschien, ward Buonaparte voller Verdruß und Ungeduld,und verband Veltlin, Cläven und Worin« mit Cisalpinie«(22. Okt. 1797). Alles Eigenthum der Bündner in diese»Landen ist alsbald eingezogen und verschleudert worden. Da«machte in Bünden viele reiche Geschleckter arm.
So ward die alte Grenze des Schweizerlandes ungerech-ter Weise gesckmälert; vier Wochen nachher auch derjenigeTheil des Bisthums Basel zu Frankreich geschlagen, derbisher noch, wegen seiner Verbindungen mit der Schweiz,gesckont worden war. Darüber entstand unter den Eidsge-nossen große Bestürzung. Aber nock größeres Unglück brauete»Denn auch im Kanton Basel murrte das Volk laut widerdie Stadt; im Aargau regten sich einige Städte für ihrealtverbrieften Rechte gegen Bern, und das Waatland be-gehrte seine Verlornen Freiheiten ungestümer, denn je, zu-rück. Auch hörte man, daß eine französische Heeresmachtgegen die Sckweizergrenzen anrücke zum Schutz der Waat-länder. Diese hatten alter Verträge Frankreichs wegenVermittlung angerufen. Es ging aber Rede, Alle« sey nurauf den Sturz der eidsgenöfsischen Obrigkeiten abgesehen,und die Franzosen wollten sich Meister des Landes machen»
Eilfertig rüsteten" Ber.n und Freiburg Kriegsvolk,um durch Waffengewalt Waat und Aargau zu schrecken, daßdieselben sckwiegen. Eilfertig versammelte sich zu Aaraneine Tagsatzung. Vieles wurde auf derselben geredet, nichtsgeleistet, weil die eidsgenöfsischen Orte weder unter einan-der selbst, noch ihren Völkern vertrauten. Das war eingroße« Uebel, aber nicht von diesem Tage her. Zm Vorge-fühl allgemeinen Unterganges schworen die Tagherren z»Aaran noch einmal den alten Bundesschwur (25. Jänner