Band 
Zweiter Theil.
Seite
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Doch cS begab sich, als dieser mit ungeheurer Heeres-macht in das Innere Rußlands eingedrungen war, und erdas große Reich fast zu seinen Füßen liegen sah, daß Gottder Herr sein Antlitz von ihm wandte. Der Frost wenigerWinternächte (1812) vertilgte in den russischen Wildnissendie Kraft des Niebezwungenen. Da erhoben sich, als ermit Schrecken zurückfloh, die Könige und Völker des Welt-theils weit umher und schworen den Untergang ihres vonGott geschlagenen Unterdrückers. Und als er neue Krieges-macht wider sie gesammelt hatte, und gegen sie abermalsauszog, stießen sie in den Feldern von Leipzig auf ihn undschlugen ihn in dreitägiger Schlacht (16., 18., 19. Okt. 1813)mit dem Schwert ihrer Racke. Er floh mit Schmach überden Rhein. Sie aber folgten ihm nach.

Wie sich nun die Heeresgewalten der Kaiser und Königedem Rheine näherten und den Grenzen des Schweizerlandes,gedachten die Eidsgenossen ihrer Verpflichtungen gegen denVermittler, aber auch des Druckes und Leidens der Völkerunter seinem Scepter. Und sie sprachen: Lasset uns in die-sem Kampfe der Könige unparteisam bleiben, wie wir esAllen zugesagt haben. Also beschlossen es die Kantone aufder Tagsatzung in Zürich, und ihre Waffen zogen zur Hutdes Schweizerbodenö an die Grenzen längs dem Rhein.