Band 
Zweiter Theil.
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daö einwirkende Beispiel des Bessern, des Freisinnigen er-warteten. Es schien ihnen noch immer der große und hei-lige Kampf um die Idee, um den Krieg des Bessern oderSchlechter». Man hatte z. B. gesehen, welche Staatsmän-ner, welche Heerführer Frankreich bloß an dem einzigen Tageerworben hatte, da es die Privilegien der Geburt aufhob,und den Fähigsten, nicht den Privilegirtesten an die wichtig-sten Stellen setzte. Napoleon blendete lange; aber seineGleißnerei ward von Tage zu Tage durchsichtiger. Keinhoher Gedanke der Menschheit begeisterte ihn, sondern eineganz gemeine Leidenschaft. Da fiel Alles und Frankreichselbst ab. Er war zum Untergänge reif. Gott winkte undseine Stunde schlug. Fürsten und Völker standen auf. Inallen Ländern war Alles einig, ihn zu vernichten.

Das Werk ward vollbracht. Wer's vollbrachte, weiß dieWelt und wird die Nachwelt wissen. Höflings - Intriguenthaten zur heiligen Sache nichts, als das Unheilige undSchlechte. Das Heilige wirkt heute noch fort, aber danebenaus dem Unheiligen auch das Heillose.

Dem Außenspiel nach schienen die alten Parteien voll-kommen in einander aufgelöset und eins zu seyn; dem In»nern oder Geistigen nach standen sie aber nock immer weitvon einander. Napoleon war gefallen, aber das Recht nochnicht wieder auferstanden. Länder- und Völkerschaften wur-den getheilt und verschenkt; die Cortes auf die Seite ge-schoben; die Klerisei sang veum Isuäamus; Legitimitätward das Schiboleth, weil doch ein Wort seyn muß. DerKrieg mit den Franzosen abgethan, hebt die Fehde wiedermit den Begriffen an.