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Beschreibung der in England seit 1759. angelegten, und jetzt gröstentheils vollendeten schiffbaren Kanäle, zur innern Gemeinschaft der vornehmsten Handelsstädte : Nebst einem Versuch einer Geschichte der inländischen Schiffahrt, und aller, bis jetzt, in- und außerhalb Europa bekannten schiffbaren Kanäle / Von J. L. Hogrewe ...
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132
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Tab. VI.

Tab. I.

132 Beſchreibung des Kanals

Ich uͤbergehe alle uͤbrige Artikel, als, Holzkohlen, Eichenborken, Faͤrbe-kraut, Wolle, Felle, Talg und andere Nothwendigkeiten und Lebensmittel, diean einem wohlfeilen Frachtpreiſe keinen geringen Antheil nehmen, mit Still-ſchweigen; weil ich blos die Abſicht habe, durch ein Beyſpiel zu zeigen, wie wich-tig dergleichen Kanaͤle fuͤr eiu Land, und welche Vortheile ſie demſelben zu ver—ſchaffen faͤhig ſind. Hingegen iſt aber auch wohl gewiß, daß, da wenige Laͤnder ei-nes ſolchen Segens auf und in der Erde, als der groͤſte Theil von England, ge-nießen, und einen ſo vortheilhaften Gebrauch von ihren Producten machen koͤn-nen, auch der Nutzen eines ſolchen ſchiffbaren Kanals, wenn nicht andere Um-ſtaͤnde ihn wichtig machen, nicht immer derſelbe, ſondern oft um vieles geringerſeyn wird.

Mit Ausgrabung des Kanalarms L, Tab. I. wovon die Charte aufTab. VI, oben an der rechten Seite, ſich findet, wurde, nach der vom Parle-ment dazu erhaltenen Erlaubniß, im Jahre 1777 der Anfang gemacht, undſoll jetzt faſt fertig ſeyn. Er gehet, der Muͤndung des Soar⸗Fluſſes gegen uͤber, ausder Trent, nach Long-Eaton, ſteiget am rechten Ufer des Erewach⸗Fluſſes,bis A hinauf, paſſiret daſelbſt, mittelſt Waſſerleitungen, das Nuttbrok, und beyNeumannleys⸗Muͤhle, den Erewach⸗Fluß, und gehet, bey Langleybruͤcke, in diedaſelbſt befindlichen ſehr ergiebigen Kohlen-Minen, welche die Urſache der Anle-gung dieſes Kanals ſind. Deſſen ganze Laͤnge betraͤgt 114 Meilen, und erſteiget mittelſt 15 Schleuſen, 108 Fuß 8 Zoll hinauf.

Ich muß in Anſehung des anſehnlichen Kanalarms, der von Cheſterfieldnach der Trent gehet, auf Tab. I. verweiſen, allwo derſelbe mit K bezeichnet iſt,weil ich aller angewandten Muͤhe ohnerachtet, keine Charte davon erhalten konn-te, ſolchen ſelbſt aufzunehmen, mir aber aus mehr als einer Urſache unmoglich wurde.Im Jahr 1877. war ſchon der groͤſte Theil deſſelben fertig und der uͤbrige, anwelchem fleißig gearbeitet wurde, iſt vermuthlich anjetzt auch vollendet. Es ge—het derſelbe von Cheſterſteld, aus der Grafſchaft Derby ab, durchſchneidet dieGrafſchaft Mork, am ſuͤdlichen, und die Grafſchaft Nottingham, am noͤrdlichen

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