zwiſchen der Merſey und Trent. 133
Ende, laͤuft am rechten Ufer des Idle⸗Fluſſes hinunter, und faͤllt, unterhalbGainsborough, einer kleinen Hand 80 dt, in die ſchiffbare Trent. SeineLaͤnge betraͤgt 44 Meilen, die Breite im Grunde, 24 Fuß, ſo wie ſeine Waſ—ſertiefe, 45 Fuß. Die auf ſelbigen liegende Schleuſen und Bruͤcken ſind vonQuadern erbauet, und er kann mit Schiffen, von 40 bis So Tonnen, befah-ren werden.
Dieſer Kanalarm iſt fuͤr die Grafſchaft Derby von aͤußerſten Nutzen,er befördert den Handel, der zu Cheſterfield, mit Bley und andern Waarengetrieben wird, ungemein, und verſchaffet der Stadt Sheffield, die ohngefehr12 Meilen von dieſem Kanal ablieget, eine bequeme Gelegenheit, ihre Fabrik-waren, die vorzuͤglich in allen Gattungen von Meſſern und andern Dingenvon Eiſen und Silber, wie auch in verarbeiteter Seide beſtehen, mit weit ge-ringern Frachtkoſten, als ſonſt, nach Hull und andern Laͤndern und Haͤfen desKönigreichs zu verſenden, und ſich von daher mit den bendthigten rohen Ma-terialien hinwiederum zu verſehen.
Dieſe ziemlich große Stadt, Sheffield, liegt auf einer Höhe, am Dun-Fluß, und ſoll 30.000 Einwohner haben; iſt aber, in Vergleich mit andernengliſchen Staͤdten, ſchlecht gebauet, und verraͤth beym erſten Anblick, durchden, in Gaſſen, Haͤuſern und bey Menſchen herrſchenden Schmutz, die Hand-thierung ihrer Bewohner, welche, bis auf einen geringen Theil, der bey denSeidenmuͤhlen ſeine Beſchaͤftigung findet, aus Meſſer chmieden, Klempnernund andern Eiſen- und Silberarbeitern beſtehen. Faſt alle Handwerker woh-nen in der Stadt, und erhalten die rohen Materialien von der Fabrik gelie-fert, von der ihnen die Arbeit nach Stuͤcken, Dutzenden, oder, hundertweiſe be-zahlet wird.
Die Fabrik⸗Gebaͤude ſind weder anſehnlich noch geraͤumig. DasSchmieden der Meſſer, welches der vornehmſte, hier verarbeitete Artikel iſt,geſchiehet aus der Hand, weil ihre beſondere Figur die Huͤlfe der Maſchinen nichtzulaͤßt; hingegen treibet ein einziges großes Waſſerrad, wozu das Waſſer,
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