Sprossende Farben die Flur, und es thaueten silberne Tro-pfen
Dir von dem duftenden Schleier herab auf junge Molen.
Hierher tragen die Mädchen im Frühlinge Körbe mit Blumen
Dir zum Weihgeschenk, und, vom Wonnegefühl der Gesund-heit
Neu beseliget, kehren, den Chariten ähnlich, sie alle
Wieder zur heimischen Flur in erneuerter Jugend und Schön-heit.
Deinen Urnen entschöpft der denkende Fleiß der Erquickung
Nektar, und ehrt dich im stillen Gebet, und mit dankenden
Hymnen.
Wem die stöhnende Brust einengt die Gewalt der Beklem-mung,
Oder ein stockender Wust das feine Geäder der Lungen
Anfüllt, trinket den Quell, und athmet freier die Lust ei«.
Athmet den Frühlingsäiher, durchwürzt mit balsamischem
Hainduft.
Baden.
Winkt nicht Baden mir dort mit den grauen Ruinen der
Berghöh',
Wo noch wandeln die Geister der alten Heroen im Mondlicht?Die du mit Matthissvn einst die bemoosten Trümmer der
alten
Beste besangst, o Muse, so schön auch Echo die TöneWiederhattet, so viel dein Lied auch Herzen gewinnet,