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ein so rverthvolles Verkehrsmittel, welches ihm, d. h. seinen öffentlichenZwecken oder seinen Steuerpflichtigen, einen enormen Ertrag gelieferthätte, aus der Hand gelassen und den Privatinteressen überlassen hat.
Dieser Ertrag hätte den Staat befähigt, das Land — welches inPreußen , wie ein Blick auf die Karte lehrt, in seinen meisten Pro-vinzen noch vergleichungsweise wenig Eisenbahnen hat, — mit einemenge geflochtenen Netze solcher Verkehrswege zu bedecken.
Werfen wir in dieser Beziehung einen Blick auf die in Verwaltungder Gesellschaften befindlichen Privat-Eisenbahnen in Preußen, so findenwir*) im Jahr 1871, dem neuesten, von welchem die Statistik darübererschienen ist,
-4. preußische Privatbahnen, welche mehr als 5°/a ihres Anlagekapitalesan kleberschuß über die Betriebskosten gewähren:
Ueberschuß überAnlagekapital: die Betriebskosten:
Thaler.
Thaler.
'/-des
Anl.-Kap.
1. Magdeburg-Halle-Leipzig . . .
10,068,671
1,735,970
17,2t
2. Berlin-Anhalt-Halle und Leipzig
17,000,000
2,788,879
16,«05
3. Berlin-Potsdam-Magdeburg. .
14,896,661
2,104,119
14,12
4. Berlin-Hamburg.
14,000,000
1,662,549
11,88
5. Berlin-Stettiner Stammbahn. .
15,872,762
1,802,264
11,85
6. Köln-Minden und Köln-Gießen.
7. Magdeburg-Halberstadt-Mitten-
67,857,026
7,634,870
11,25
berge .
20,810,222
1,967,621
9,46
8. Frankfurt-Hanau.
3,381,993
313,285
9,26
9. Taunusbahn.
3,569,443
326,593
9,15
10. Breslau-Schweidnitz-Freiburg
11. Rheinische Bahn (von Belgien u.
12,080,487
1,070,147
8,86
Holland über Köln nach Bingenund Trier).
76,374,279
6,738,311
8,82
12. Thüringer Bahn (Halle-Ger-
stungen).
26,542,779
2,463,768
8,67
*) Deutsche Eisenbahnstatistik für das Betriebsjahr 1871, herausgegeben von demVerein der deutschen Eisenbahnen.