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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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te*

die

Künstliche Mineralwässer

^vhlensäure eingeschraubt wird. Dieses Rohr spaltet sich bald in zwei andere Röhren. Die eine"von führt unmittelbar in den Gasometer 6, die andere tritt zunächst in das erste Waschgefäßund reicht bis auf den untern Boden desselben. Außerdem befinden sich, wie man sieht, noch, tet andere Waschgefäße auf dem Tische, durch welche die Kohlensäure nach und nach geleitet undj" von allen fremdartigen schädlichen Bestandtheilen befreit wird. Bei y und z sind die beidenvme, in welche sich das erste Gasableitungsrohr spaltet, mit Hähnen versehen. Von dem letzten^"i^llofäße D' führt ein Gasableitungsrohr w nach dem Gasometer G. Der Gasometer ist einooher Cylinder von starkem Kupferblech, welcher theilweise unter, theilweise über dem Deckel des"itens K steht. Von seinem Boden geht ein starkes Rohr t 8-förmig gekrümmt in die Höhe,^ches in seiner Mitte ein Abflußrohr t' hat. Dieses ist mit einem Hahne x versehen, welcheroben durch einen Handgriff x' auf- oder zugedreht werden kann. Das Rohr tsteht nun mit der Druckpumpe N in Verbindung; u und s sind zwei Ventile,o ist der Kolben, welcher durch einen Hebel W von außen her in Bewegunggesetzt werden kann. Das untere Ende des Rohres N ist siebförmig durch-löchert und dient zum Aufsaugen des Wassers, welches man unten in denKasten K gießt. Wir haben nun endlich noch den letzten Theil des Apparats,8>g. das Sättigungsgefäß M, zu betrachten. Dasselbe liegt fest auf dem Kasten X;

, es ist ein kupferner, inwendig verzinnter starker Cylinder. Auf seinem obern

^oile hat er zuvörderst eine verschließbare Oeffnung R, durch welche man den Apparat mitfosser füllen kann. Bei Q ist ferner ein kleines Manometer angebracht, welches den Drpck iminnern des Gefäßes angibt. Von P aus geht ein Rohr nach dem Gasometer G, welches anJ! lne n beiden Enden mit einem Hahne verschließbar ist. Endlich befindet sich hinten noch ein8, dessen Zweck man aus Fig. 3 erkennt. An demjenigen Ende des Sättigungsgefäßes^mlich, welches man in Fig. 1 nicht sieht, welches aber in Fig. 3 in etwas vergrößertemMaßstabe dargestellt ist, befindet sich ganz unten bei II ein Abflußrohr V mit einem Hahne A undu ner eigenthümlichen Vorrichtung R'. Das ganze Rohr sieht man in Fig. 5 der Länge nach durch-ritten, und der Hahn A ist in Fig. 4 besonders dargestellt. Das Abflußrohr Y ist doppelt durch-,%t; die weitere Durchbohrung aa dient zum Abflusse des fertigen Wasiers, darüber befindet sichengere Durchbohrung bb, welche mit dem Rohre 8 in Verbindung steht. Dies ist eben daswelches man in Fig. 1 am Hintern Ende des Sättigungsapparats nur theilweise sieht.

Es h«t in seiner Mitte einen Hahn ä.Wenn dieser geöffnet ist, so steht der Raumdes Gefäßes L1 mit der dünnen Durchboh-rung bb und durch diese mit dem innernRaume der Vorrichtung R' in Verbindung.Die Bedeutung dieser Vorrichtung wirdklar werden, wenn weiter unten die Fül-lung der Flaschen beschrieben wird. DerHahn A ist, wie man aus Fig. 4, ver-gliche» mit Fig. 5, ersieht, doppelt durch-bohrt. Die untere Durchbohrung entsprichtder Abflußröhre a a, die obere dem Kanaleb b. Auf diese Weise schließt oder öffnetman durch den Hahn gleichzeitig die Röhrenna und bb. (Die Einrichtung und WirkungFig. 3. eines solchen Hahns ist in diesem Werke

in dem Art. Hahn, Fig. 1, beschrieben.)

^ Wenn der Apparat in Thätigkeit gesetzt werden soll, so füllt man den Gasgenerator L mitwgnesit oder Kreide u. s. w. und Wasser theilweise an. Dann schraubt man den Stempel f (Fig. 2)e , a Säurcbehälters C ganz zu und füllt diesen durch die Oeffnung g mit Schwefelsäure. Alleswieder verschlossen. Dann pumpt man, nachdem die Hähne q und r (Fig. 1) geschloffene n ^' den Gasometer G durch die Pumpe X von unten herauf voll Wasser. Die Luft, die in diesem"thalten ist, geht durch die geöffneten Hähne P und p in den Sättigungsapparat N und ent-"cht durch die geöffnete Oeffnung R. Ist dies geschehen, so werden sämmtliche Hähne geschloffen."o das Sättigungsgefäß L1 mit destillirtem Wasser ganz vollgefüllt. Dann schließt man diemnung R, öffnet die Hähne z,r und x und schraubt den Stempel f (Fig. 2) des Säuregefäßes