Locomotive 279
®efteH der Locomotive aus den Endpunkt des Hebels p' aufwärts ziehen. Dieser aber ist mitbeiden hakenförmigen Mechanismen g verbunden, wodurch auch diese gehoben werden können.-Was dies alles nun bezweckt, wird man leicht einsehen, wenn man bedenkt, daß die letzterwähn-Theile weiter nichts als die Enden der Excentricstangen e und k sind, welche zur Steuerunge » Dampfschiebers dienen. Beide gehören besondern Excentrics E und F an, welche ent-gegengesetzte Lage zueinander haben, sodaß, wenn das eine Excentric am weitesten nach vorn ge-Aeben ist, das andere am weitesten nach hinten steht. In Fig. 4 ist das obere Excentric E in_ Pätigfeit. Es ist am weitesten nach rechts geschoben; g steht mit einem kleinen zweiarmigenHkbel LI in Verbindung, desien unterer Angriffspunkt eben dadurch auch am weitesten nachgeschoben ist; infolge deffen muß der oberste Endpunkt I am weitesten nach hintenschoben sein, wodurch ebenfalls die Steuerungsstange in und somit der Schieber ganz nach^ks geschoben ist. Bei dieser Stellung also würde der Dampf aus der Dampfbüchse links vonem Kolben treten und somit denselben nach rechts schieben. Will.man aber bei unveränder-^ Kolbenstellung dem Dampfe einen andern Weg eröffnen, so zieht man»den Hebel st vonMs nach links. Dies ist in Fig. 5 angedeutet. Man steht, wenn man die einzelnen Theileer folgt, genau, daß dadurch der Tampfschieber von links nach rechts geschoben wird. In
,8- 5 ist er gerade so gestellt, daß er sowol den Weg vor als auch den Weg hinter dem Kol-'j vollständig verschließt. In diesem Fall muß die Locomostve ganz still stehen, denn der^ at 3 nr ^inen Ausweg nach dem Cylinder hin. Sobald man aber die Stange st noch. nach links drückt, so wird infolge dessen das zweite Excentric F in Thätigkeit gesetzt,aber ist, wie wir gesehen haben, dem Excentric E gerade entgegengesetzt. Wenn alsoh^,dtes den Steuerschieber am weitesten nach links gezogen hatte, so muß das Excentric F, so-Uj Vs in volle Thätigkeit gekommen ist, gerade das Umgekehrte thun, d. h. den Steuerungs-s 0tn weitesten nach rechts drücken. Nun ist dem Dampf der Weg nach der rechten Seiteänd ^°^ens geöffnet, derselbe würde also nach links gedrückt werden müssen. Alle diese Ver-tzg Zungen können vorgenommen werden, ohne daß an der Hauptradwelle auch nur eine einzigeez^Veränderung geschieht, d. h. während die Maschine still steht. Auf diese Weise also wird"^4' vem Dampf nach Belieben den Weg anzuweisen und dadurch die Maschine entwederfeit botn oder nach hinten zu treiben. Jeder weiß aus Erfahrung, daß dies mit großer Leichtig-stic- e ’ nen einzigen Druck des Locomotivführers ausgeführt werden kann. Wie die Excen-vus der Triebweüe sitzen, sieht man in Fig. 3.
^ne andere Art der Steuerung ist die von R. Stephenson construirte Taschen- oder Couliffen-