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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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313
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werden fünf Nummern gezogen, so ist die Wahrscheinlichkeit, daß unter diesen eine besetzte

Kummer miterscheint, natürlich ^ oder i, d. h.: wenn für den Spieler ein Fall günstig ist, so

jj n b.für die Lottokasse 17 Fälle günstig, und es müßte daher dieselbe eigentlich, wenn der Spieler»bwmnt, diesem außer seinem Einsatz noch das Siebzehnfache (zusammen also das Achtzehnfache)ec Einlage bewilligen.

^ e i einem bestimmten Auszuge verringert sich die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen für denSpieler aus —, und er müßte im Gewinnfalle das Neunundachtzigfache seines Einsatzes und diesen^^zurückerhalten.

In derselben Weise würden sich für Amben und Ternen u. s. w. die Gewinne ergeben. Nehmen's 90 Zahlen und versuchen wir, daraus lauter verschiedene Amben zu bilden, so finden wir,/ch dies auf 4006 Arten möglich ist. Die Anzahl der in 90 Zahlen enthaltenen Ternen ist viel^deutender, sie beträgt 117480; Quaternen lassen sich aus 90 Zahlen 2555190 und^internen gar 43,949268 zusammensetzen. In den gezogenen fünf Nummern sind aber»bhn Amben, zehn Ternen, fünf Quaternen und eine Quinterne enthalten, und es ist daher die

^chrscheinlichkeit, daß eine besetzte Ambe herauskommt — Dbel ' = 'B7TT/ für eine Terne

^ 10 *

oder =

1

117480 DPel ' = U748' fttr eine üuoterne = 2555190 511038

^"interne =___

43949268'

Tie von der Lottokasse dem Gewinner zu gewährenden Sätze mühten also einschließlich deszurückerstatteten Einsatzes für eine Ambe das 801 fache, für eine Terne das 11748 fache, für'üe Quaterne das 511038 fache und für eine Quinterne das 43,949268 fache des Satzes be-Statt dessen aber wird oder wurde in den verschiedenen Lotterien dem Spieler nur eineaus folgende Gewinne eröffnet:

oder

801'

1

und für eine

Auf killen unbestinimten Auszug„ bestimmten „eine unbestimmte Ambe>, Terne

„ „ Quaterne

,, ,, Quinterne

Frankreich.

15 fach70 „270 „550075000 ,,1,100000 „

Baicrn.

15 fach75 „270 ff5400 „60000 „

Oesterreich.

14 fach57 „240 „4800 „1920048000 '

Es sollte bezahltwerden.

18 fach90 „400.5 „11748 „511038 „43,949268 „

Vortheil des Lottos oder der Verlust des Spielers beträgt oder betrug danach:

Für einen unbestimmten Auszug,, „ bestimmten „

„ eine unbestimmte Ambe„ „ ,, Tcrne

,, ,, „ Quaterne

,, Quinterne

In Frankreich.17,65 Proc.22.4732,67 „

52,07 „

85,33 „

97,5 „

In Baiern.17,65 Proc.> 16,86 „32,67 „

54.02 „

88,26 „

In Oesterreich.23,53 Proc.37,08 „

40,16 ..

59,13 .,

96,25 „

99,89 „

t r ^ ie Zahlen sprechen für sich selbst. In ihnen liegt das Verdammungsurtheil des Lottosausgedrückt als in der vollständigsten Aufzählung all des Elends, zu welchem die Selbst-i^'chung, die Hoffnung, mit dem geringsten Einsätze plötzlich fabelhafte Reichthümer zu erwerben,sjg ü^jähligen Fällen die Ursache wurde. Ein großer Theil des Publikums steht aber in demf>en trotz der ungünstigen Aussichten, die das Lotto dem einmaligen Satze gewährt, für

Kieler sich doch ein Vortheil herausstelle, wenn nur derselbe anhaltend sich am Spiele be-1U1 ^ i™ en Einsatz von Ziehung zu Ziehung erhöhe. Der endlich doch einmal mit Wahr-^i'""chkeit erfolgende Gewinn soll nicht nur die früher geleisteten Einlagen dem Spieler zurück-tu sondern ihm auch noch einen erhofften Ueberschuß gewähren.

leg haben bei der Betrachtung und Analyse dieser Ansicht auf zwei Arten der ErhöhungAnsatzes Rücksicht zu nehmen.

e irie ^'^bder der Spieler legt dem ersten Einsätze, den wir mit P bezeichnen wollen, allemal^'öße d, eine bestimmte Anzahl Einheiten zu, sodaß die Einsätze in einer arith->wen Progression wachsen und der allgemeine Ausdruck dafür diese Form hat: