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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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Luchs

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ln Schweden u. s. w. im Frühling begierig als Salat genossen. Will man sie milder haben, so^°gt man auf sie Schieferplättchen, welche die Sonnenhitze auffangen. Als furchtbares Garten-unkraut und als Feldverwüster verdient die Pflanze auch genannt zu werden. Wir bilden unter ae ' ne Pflanze in % natürlicher Größe ab; l> ist eine Blüte in natürlicher Größe, c ein Staub-‘Wafe, vier- bis fünfmal vergrößert, ä eine junge Frucht in natürlicher Größe, e der untereeiner reifen Frucht, viermal vergrößert, l einige Höschen desBlütenbodens, fünfmal vergrößert.

Der Löwenzahn vereinigt in medicinischer Beziehung zweierlei Wirkungen; er wirkt ver-fuge seines Bitterstoffs anregend auf Verdauung und Blutbildnng, vermöge seiner Salze (Kali-und Natronsalze) gelind abführend. Er kann daher mit Vortheil bei daniederliegender ErnährungUnb gleichzeitiger Neigung zu Stuhlverhaltung verwendet werden, und der ausgepreßte Saft derMschen Pflanze bildet einen Hauptbestandtheil der bekannten Kräutersäste, welche Hämorrhvidaner,^erleidende u. s. w. oft mit gutem Erfolge genießen.

Luchs l b'slix Lynx, s. die Abb.). Mittelgroße, kräftig gebaute Katzen mit langen Haarpinselnuu den Spitzen der ziemlich großen Ohren, mit breitem Backenbarte und kurzem Schwänze, der diedes Kopfes nur wenig übertrifft. Der europäische Luchs, der früher ganz Europa mit Aus-"ahme der südlichsten Gegenden und Nordasie» bewohnte, ist durch die Lichtung der Wälder und dieAbnahme des Wildes mehr und mehr in die polaren und gebirgigen Gegenden zurückgedrängt^den, und während er in Schweden und Norwegen noch häufiger vorkommt, ist er in denund Karvaten schon seltener geworden und im Harze, Thürmgerwalde und Riesengebirgefa|t gänzlich ausgerottet, fodaß nur hier und da ii°ch ein Exemplar erlegt w,rd.

s Das Thier wird ausgewachsen

etwas über 3 Fuß lang, währendder Schwanz nur einen halben Fußmißt. Die Färbung ist im allge-meinen aus der Rückenseite roth-grau oder röthlichbraun, auf derUnterseite weiß, Rücken und Sei-ten mit dunkeln rvthbraunen Fleckengezeichnet, das Gesicht röthlich,das Ohr außen schwarz, innenweiß, Schwänzende und Ohrpinselschwarz, das Auge auffallend feu-rig und funkelnd. Im Sommer istder Pelz im ganzen mehr röthlich(Rothluchs), im Winter mehr grauund länger; es herrscht aber großeVerschiedenheit in der Farbe wie inAnlecken, sodaß man aus alten Luchsen mit langem, grauem, silberglänzendem, s^arMflecktenreigene Art, den Siberluchs (F. cervaria), und au- jungen Thieren mit farbigen

Der Luchs (Felix Lynx).

«ne andere Art, den Streifen luchs (F. virgata), hat machen wollen.

2°r Luchs lauert meist auf seine Beute, die aus Jagdthieren ,eder Art und Grotze, vome t und Murmelthier bis zum Hirsch besteht, und bemächtigt sich derselben rm Sprunge wobei>C ^bern Thieren auf den Hals zielt, um sogleich die Halsadern zu durchbe.tzen. AußerdemSs^'cht er auch größeres'Federwild. Rothwild belauert er meist an den Wechseln, auf Baum-£ geduckt. Er klettert und springt vortrefflich, läuft gut, wie man denn namentlich m denUstd Wechsel von 20 Stunden in einer Nacht beobachtet hat, wehrt sich wüthend gegen Hundesobald er angeschossen ist, und richtet besonders in gehegten ^agden und m HeerdenSB^ine Verwüstungen an, da er mehr mordet, als zur Sättigung nöthig ist, und bei häufigemi» #e sich nur darauf beschrankt, das Blut seines Opfers zu saufen. Die Luchsin bringt im Maisch^^IönglichE Verstecke 2—3 blinde Junge zur Welt, die sie, wie die Katze, im Maule h

5 , Der Pelz ist als Fußdecke geschätzt. _ .

f den verschiedenen Varietäten des europäischen Luchse-, die besonders aus Skandina-hov^?"en, werden im Pelzhandel noch die Felle des nordamerikanische'n Polarluchses (F.tat f e f, S ^ ^br von allen den kürzesten Schwanz, die längsten Ohrpinsel und das straffste Haar

yerum-

% ( an blusig gesehen; seltener schon diejenigen des afrikanischen Luchses (F. Caraeal), mitseu , hochspitzigen Ohrpinseln und glattem, braunrothem, fleckenlosem Pelze, und am sel-

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