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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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329
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ii. .\i

Luftpumpe 329

^genstand stark in eine genau paffende kegelförmige Aushöhlung hineinzudrücken, alse» flachen Gegenstand an eine flache Wand. Bei allen Luftpumpen hat man daher vor allemSvrm des Kolbens zu untersuchen und nachzusehen, ob der Kolben gut in die Hinterwand desWinders hineinpaßt.

et ■ Äig. 3 ist eine größere Luftpumpe dargestellt, mit welcher man ausgezeichnete Wirkungenein ^ anru '^ cr ‘^ D ^ en 0 ist hier an einer gezahnten Stange ab befestigt- und diese wird durchQfft einer Kurbel M auf- und abwärts gedreht. Hierdurch wird man eine viel

lind ^ anwenden, als wenn man, wie bei der in Fjg. 1 dargestellten Luftpumpe, den Cy-ans W C ' nsa * mit der Hand hin und her zieht. Der schädliche Raum ist auch bei dieser Luftpumpeem Diinimum verringert. Wie man sieht, ist nur das äußerste Ende des Kolbens 0 etwasgeplättet und zwar da, wo es auf die Oeffnung des Hahns aufdrückt. Der Hahn ist außerdem. dicht an das letzte Ende des Kolbens angesetzt, sodaß in der That hier nur ein äußerst gerin-^ Raum für die nach jedem Kolbenzuge eindringende atmosphärische Luft übrig bleibt. DerE wird durch die'Stange eck hin und her gedreht: die Stellung der Figur entspricht dem

Abwärtsgehen des Kolbens 6.Wie man aus den Pfeilen sieht,wird die Luft zu der krummen-A; JiiiL -L - 8 Durchbohrung des Hahns hin-

aus in die atmosphärische Luftgetrieben. Von dem Hahne abgeht eine gekrümmte Röhre0113, welche bei J einen Tellerträgt. Dieser ist durch einenHahn N abzusperren. Außer-dem zweigt sich von der RöhreIIJ noch eine zweite Röhre ab,welche mit einem zweiten TellerX, in Verbindung steht, unddieser kann ebenfalls durch einenHahn 0 abgeschlossen werden.So kaun man gleichzeitig oderwenigstens nacheinander zweiGlocken, welche auf den beidenTellern J und K stehen, aus-pumpen. Man kann auch wie-t derum jede Glocke einzeln für

sich mit der äußern Luft in Ver-bindung setzen, ohne dadurch dieandere zu störe». Zwischen denbeiden Tellern J und K ist nocheine Vorrichtung I- angebracht,eine sogenannte Barometer-

^. probe. (S. Bd. I, S. 767.)

biem Zur Erkennung des Grades der Luftverdünnung. Sie besteht aus einer kleinen zwei-schl».- llen Röbre, deren einer Schenkel oben verschloffen, der andere oben offen ist. Der ver-9fod enc ist ganz mit Quecksilber gefüllt. Das ganze Instrument steht unter einer kleinen Glas-bet m h3e ^ )e mit dem auszupumpenden Raume durch einen Hahn verbunden ist. Die Schenkelbat arometerprobe haben eine Länge von etwa 3 Zoll. Wenn die Luft so weit verdünnt ist,Äaro " ur noch einem Druck von 3 Zoll Quecksilber entspricht (s. Atmosphäre), so beginnt dietritt "°^rprobe S u fallen, d. h. das Quecksilber senkt sich in denr verschlossenen Schenkel undsich ") bem offenen Schenkel in die Höhe. Je mehr nun die Luft ihrer schließlichen Verdünnungum so mehr stellt sich das Quecksilber in beiden Schenkeln gleich hoch. Die DifferenzNiveaux der beiden Quecksilbersäulen gibt dann den Druck an, welcher in dem aus-jit z Raume noch herrscht. Wenn eine Luftpumpe so gearbeitet ist, daß man damit bis“ ; silliincter Druck gelangen kann, so wird sie als eine genügend gute bezeichnet.

1C ' C bben beschriebene Art der Luftpumpen kann nun auch als Compressionspumpe benutztb Man muß aber in diesem Falle den Hahn während des Pumpens umgekehrt stellen. Will

Fjg. s.