gg * n ^'bser Zeit 90 Lieues zurückgelegt. Beide Fahrten gingen mit großer Sicherheit von statten,^er hierbei sehr interessante Aufschlüsse über die Temperatur und den Feuchtigkeitsgehaltan ■ m°sphäre gewonnen. Die Trockenheit in den höher» Regionen war so groß, daß Feuchtigkeitals Substanzen, wie Papier und Pergament, vollkommen austrockneten und sich krumm zogen,">urd ^' e öom S eucr gedörrt worden wären. Die Respiration und Circulation des Blutes>«n m ^ große Verdünnung der Luft bedeutend beschleunigt. Gay-Lussac beobachtete, daßDer o- lD ' e ™ uormalen Zustande 66 Schläge in der Minute zu machen, 120 mal schlug,
ein ^h in dieser Höhe dunkelblau, fast schwärzlich aus, und es umgibt den Luftschiffahrer
fobafc > gestörtes feierliches Stillschweigen. Der Ballon schwebte ruhig mit dem Winde,
>>ch n ^^ffer in der geschützten Gondel keinen Luftzug verspürte. Ob er steigt oder füllt, läßtNnd ^ an ausgeworfenen Papierschnitzeln wahrnehmen, welche, wenn sie herabfallen, ein Steigen,wenn sie emporwirbeln, ein Sinken andeuten.
Luftschiffahrt
335
bie ^°ustructivn und die Füllung der Charliörcn betrifft, so gibt davon Fig. 1 eine' 1 Der Ballon ist aus langen Streifen von Seidenzeug zusammengenäht und mit einer
6 E ' F
IP
m
ggaeem
'Fig. n
)eti en o n 9 von Kautschuk stark gesirnißt, sodaß die Gase nicht durchdringen können. Im aufgebla-°berst0"uande hat er eine birnförmige Gestalt, mit dem spitzen Ende nach unten gerichtet. ImSeht J 1 Seiten Theile ist ein Klappenventil angebracht, an dem eine Leine befestigt ist. Diese>si urch die untere Oeffnung und dient dazu, das Ventil, wenn nöthig, zu öffnen. Das Ganze
?->n i
Richten Netzwerk aus schwachen Stricken umgeben. Soll der Ballon gefüllt werden,^ie ihn mit seinem obern Ende an einem Stricke auf, der an zwei Masten befestigt ist.
c5 ) . e ff uun 9 steht durch einen Schlauch mit dem Entwickelungsapparate des Gases in Ver-
l^Wfr F5 i ^ ,er benutzte man dazu nach Charles' Angabe nur Wasserstoffgas, welches etwa vier-Vfit Ul leichter • • ....... - - — —
ist als die atmosphärische Luft. Dasselbe wird aus Wasser, Schwefelsäure und
^tiid^^tet. Dazu dient eine große Anzahl von Fässern; jedes derselben ist zum Theil abwech-^ft'jtU,^ ^'°h ünd Eiscnstücken gefüllt; ein Deckel wird luftdicht aufgesetzt und dann durch eine>ämmtt^""ute Schwefelsäure hineingegossen. In diese Oeffnung setzt man alsbald ein Rohr,r ■* ^ ,rcn vereinigen sich in einem großen Faffe, sodaß sie bis beinahe auf den BodenCt a, %tt C1 '’ ^Bffelbe ist zur Hälfte mit Wasser gefüllt, damit das durchströmende Gas vonenden sauren Flüssigkeit befreit wird; es sammelt sich in dem obern Theile und wird