Luftschiffahrt m
ßötlf ^ Stnrte und Beine zur Bewegung frei hat. Offenbar muß dadurch das Gewicht des'»an r* Um ö ' e ^ erleichtert werden, als der Ballon Steigkraft besitzt. Man wird daher, wenna febnhT B ° n ^ et ® rbe einen gelinden Abstoß gibt, ein beträchtliches Stück in die Höhe fliegen,thun l r^ er tt, ’ £tier Heruntersinken. Auf diese Weise würden sich allerdings ziemlich weite Schritte^hat " ^enn ein solches Experiment bei ruhiger Luft oder schwachem Winde nun in dertkanr^"^ ausführbar wäre, so dürfte es doch bei nur einigermaßen bewegter Luft zu einemuichts^" pultate führen, da der Springende durchaus dem Winde preisgegeben wäre undAta» ^^gen thun konnte, wenn ihn derselbe mitten in die Aestc eines dichten Waldes, an eineu. s. m. schleuderte.
ist <>ei n U L^ cl Se, ob denn nun die Luftschiffahrt in der That gar keine andere Zukunft haben sollte,alle v > üon Interesse. Leider aber läßt sich mit ziemlicher Bestimmtheit sagen, daß wenigstens. 3 c n Versuche, die auf das Princip des Luftballons begründet sind, zu keinem günstigernGx ^ f"heau werden, sondern aus den bereits oben angeführten Gründen sich immer nur in den^an des bisjetzt Erreichten halten müsien. Ein Kinderspielzeug (der Flieger, Fig. 2) lehrt uns
aber, daß auch noch auf andere Weife eine auf-steigende Bewegung von festen und schwe-ren Gegenständen in der Luft erzielt werdenkann. Dasselbe besteht aus einer kleinenVorrichtung, welche Aehnlichkeit mit denFlügeln einer Windmühle hat. An einemkurzen Cylinder von Messing sind vierFlügel von Blech kreuzweise befestigt, sodaßdie Ebene dieser Flügel etwa gegen denHorizont und allein gleichem Sinne geneigtsind. Außerdem gehört dazu eine Vorrich-tung, welche aus einem Handgriff A undeinem darin drehbaren Theile B besteht.Letzterer Hai oben vier Einschnitte, in welcheman die Flügelvorrichtung legen kann.Wenn man nun mittels eines Fadens denTheil B schnell um seine Längsaxe herum-dreht, so theilt sich diese Rotation dem be-flügelten Theile mit, und dieser schraubt sichinfolge dessen förmlich in der Luft in dieHöhe; er hebt sich bei einer gewissen Ro-tativnsgeschwindigkeit von der untern Lageab und steigt ziemlich hoch auf. Wenn manden Versuch im Zimmer macht, so fliegtdas kleine Instrument bis znr Decke unddreht sich dort so lange herum, bis durchund den Luftwiderstand die Umdrehungsgeschwindigkeit so gemäßigt ist, daß einoben nicht mehr ausgeübt wird. Dies ist offenbar das einzige Princip, nach welchem,9e tl) f '° n ft keine mechanischen Hindernisse vorhanden wären, eine wirkliche Aeronautik ins LebendiitWerden könnte. Man müßte eine Maschine construircn, welche an ihrem obern Theile»ersx?^'chen Flügeln versehen wäre. Diese würden durch eine Maschine in schnelle Rotation' "ud wenn nun das Ganze so leicht gemacht werden könnte, daß der durch die UmdrehungRnfe en Auftrieb zur Hebung deffelben.hinreichte, so müßte eine aufsteigende Bewegung statt-'» dxx eine ähnliche Weise würde man dann auch das Steuer eines solchen Luftschiffs£ walt haben. Dazu gehörten nun noch zwei andere Schrauben, welche sich in einer®&ene drehen müßten und beide an entgegengesetzten Seiten des Schiffs ange-- "^eu, doch so, daß man ihre Drehungsrichtnngen beliebig gegeneinander neigen könnte,^ie ei£e parallel ständen, so würden beide nach vorwärts treiben; sobald aber die eine gegen^huna^*""^ mechanische Kraft geneigt würde, so fände ganz in derselben Weise, wie bei derR dxx eo Vorderräder eines Wagens, eine Veränderung des Curses statt. Hierbei wäre also^ekche dj ek>en aufgestellte Bedingung erfüllt: man nimmt zuerst eine anftreibende Kraft,-ukuschine schwebend erhält, und dann eine andere, nach der Seite wirkende, der man"»d FamiUen-Lexikoii. V. , 22