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Die
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Geschwächten auch schon früher), sind stärkende Mittel (China, Eisen, Isländisches Moos, ®f inu. s. w.) und eine leicht verdauliche, reizlose, aber kräftige Kost nothwendig. Da Lungenentziin-dungen zu Rückfällen derselben oder andern Lungenasfectionen dispvniren, 'so haben solche, wel«eeine Pneumonie überstanden, in Rücksicht auf die oben angegebenen Gelegenheitsursachcn s°w»die in dem Art. Lungenkrankheiten bezeichneten Ursachen derselben ganz besonders vorsichtig 5'sein und die an letzterm Orte angedeuteten Vorsichtsmahregeln strengstens zu beobachten. SchlM»lich warnen wir noch vor dem Misbryuch schweißtreibender Mittel (s. d.), nüt welchen Laien be-ginnenden Lungenasfectionen gewöhnlich Einhalt thun zu können glauben, mit denen sie aber»'den meisten Fällen die hereinbrechende Krankheit nur verschlimmern. Derartige Kranke sindwarm zu halten, aber durchaus nicht mit Gewalt in Schweiß zu treiben.
Lungenflechte (Sticta pulmonacea Ach.). Die Gattung Sticta Schreb. hat ein laubigeS'unregelmäßig gelapptes Lager mit netzigen Gruben, die nach unten ausgetrieben sind.
Schüsseln stehen randständig,reibe. Sie sind in der Mille efestigt und haben einen gefchwo ^lenen Rand. Auf der J»»^'flechte des Laubes kommen bnicht vor. Die gemeine "flechte hat Laub bis zieines Fußes. Dasselbe
buchtig gelappt mit eigolichen zweilappigen ZipfelmFlüche ist blasig, netzaderig, »nach unten filzigen Erhabenhes 1Die obere Fläche ist im se»^ ^Zustande grünlich, imgraubraun, die untere weiß»^lederfarbig. Die Fruchtschr'sind braun und stehenoder zu zwei und drei am A-»Man findet diese Flechte in 9 a AEuropa in Wäldern von Buchen und Eichen, aber ganz besonders in Gebirgsgegenden,auch Früchte bringt. Wir bilden unter a einen Lappen von oben, unter b einen von unte» -beide in natürlicher Größe.
Lungenkrankheilen. Die genauere Kenntniß dieser Krankheiten beginnt erst mit derbildung der physikalischen Untersuchung der Brust durch die Auscultation und Percussion (ßund der Gewinn für die Diagnose derselben ist um so höher anzuschlagen, als einestheils ^Gruppe von Störungen zu den häufigsten und verderblichsten, also zu den wichtigsten derMenschen bedrohenden Krankheiten gehört, anderntheils durch eine frühe und genaue Erkenn > ^der in dem speciellen Falle vorliegenden Affection wenigstens die Möglichkeit gegeben ist/rechtzeitig und darum in vielen Füllen auch mit günstigem Erfolge die geeignete Behandlung ^zuschlagen. Vor allem gilt dies von einer der wichtigsten und häufigsten Lungenkrankheiten,Tuberkulose, bei der ein möglichst frühes Einschreiten von der allergrößten Wichtigkeit ist- *diese Krankheit trotz der verbesserten Hülfsmittel zu ihrer Erkennung dennoch so viele Opfi» > ^dert, kann keinen Einwand gegen den Nutzen einer genauen und frühen Erkenntniß derselbe»geben, sondern ist zum Theil in der Beschränktheit, der alle menschlichen Hülfsleistungen in (F 1 ®,,Weise unterworfen sind, namentlich aber darin begründet, daß der Arzt mit seinen Verordnu»9bei dieser Krankheit besonders häufig mit der Sorglosigkeit und Unachtsamkeit der Kranken 1°^,in sehr vielen Fällen mit unüberwindlichen Schwierigkeiten, eine rationelle Behandlung k>»^,leiten, zu kämpfen hat, Schwierigkeiten, welche allermeist in den ungünstigen, aber nicht »ändernden Verhältnissen der Nahrung, Beschäftigungsweise, des Aufenthalts und Woh»u. s. w. liegen. . . . r
Im Folgenden sollen einestheils die Krankheiten der Lunge, welche entweder von 3 erin ^ *Wichtigkeit, over welche in Ermangelung eines populären Namens, obwol sehr wichtig, doch >»e» ^bekannt sind, besprochen werden, während die wichtigern und bekanntern, Bronchitis und Bro»katarrh, Lungenentzündung, Brustfellentzündung mit Brustwassersucht und Pneumothorax (s- ,,
fellkrankheiten), Tuberkulose, Keuchhusten, Asthma, in besondern Artikeln behandelt sind; »»
Die Lungenflechte (StiekL Iiuimouacsa).