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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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383
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Magnolia 383

sivd ebenfalls nicht ohne Einfluß, namentlich sind Gehirnleiden die reichste Quelle derWab - "schungen; wir brauchen nicht einmal die dem Publikum schrecklichste Form derselben, den^Uctw ""zuziehen. Selbst große Geister haben ihre schwachen Stunden. Viele große pro-"der li haben an Visionen gelitten. Es ist dies wol etwas Krankhaftes, aber nichts Un-

thi .Übernatürliches, nichts, was den leitenden Naturgesetzen zuwiderliefe. Wenn aber ein3 e ilelf M?3uetisirter wie ein Vogel in der Luft schweben, mit dem Bauche, d. h. mit dem Magen-i%it ' k'" en Un k ^ ren ' ^ide Wände durchsehen, nach Amerika, selbst bis auf den Mond^ i,ort befindlichen in Rapport setzen können soll, so übersteigt dies eben denden n-b" menschlichen Verstand, und es muß unter geistig Gesunden erlaubt sein, Derartiges inereich des Wahnsinns, der Betrügerei oder des reinen Zufalls zu verweisen.lt können nicht schließen, ohne den Ausspruch Humboldt's gelegentlich des Tischrückens aufiu etfj$ en besprochenen Gegenstand anzuwenden: „Eine ungenau beobachtete Thatsache ist schwererWüttern als eine Theorie."

ihx, ^Dolia. Die Gattung Magnolia L. ist die Hauptgattung der natürlichen Familie, diesie d trägt. Der Kelch ist dreiblätterig. Blumenblätter finden sich 6 — 15. Meist sind

Die ganz oder ziemlich gleichartig. Die Staubgefäße finden sich in unbegrenzter Anzahl.

. ^"bbeutel sind nach außen gewendet. Früchte sind unzählig. Sie stehen auf einem langen^iia 0ben ührensörmig und springen zweiklappig auf. Sie haben einen oder zwei Samen anKiwspenträgern aufgehängt. Die Magnolien sind nordamerikanische und nordasiatischeltl, b Bäume mit ausgebreiteten Zweigen. Die Blätter sind in der Jugend von langente l rS l4ttcin verhüllt. Sie sind länglich oder lanzettlich, gestielt, ganzrandig. Die kurzgestiel-oder achselständigen Blüten sind überaus stattlich und gehören zu den prächtigsten vege-tabilischen Producten. VieleArten dienen unsern Parks oderGärten zur Zierde. M. grandi-flora L. ist ein Baum, der an-geblich die Höhe von 90 Fußerreicht. Der größte Durchmesserdes Stammes soll 2 Fuß betra-gen. Die Aeste stehen beinahein Wirteln, wodurch der Baumeine große Regelmäßigkeit er-langt. Die Blätter erreichenziemlich die Länge eines Fußesund werden bis 1 / i Fuß breit.Die Stiele sind kurz und dick,die Platten länglich, spitzlich,ledcrartig, oberfeit» glänzend,unterfeit» rostbraun, filzig. DieBlüten sind prachtvoll weiß undverbreiten einen starken Wohl-

g. I. BlÜte^ZsTveig von MaguoJia Campbelli.

fleuch

ein et • -me Blumenblätter sind länglich, weiß, von säst lederartigcr Textur. Der Durchmessermit & 0l ^ en Blüte erreicht fast einen Fuß. Der Fruchtstand ist länglich und trägt braune Fruchtel5r nn amen ' die in ihren rothen Mantel gehüllt, an weißen Knospeuträgern aus den aufge-F> enCn Früchten heraushängen. Die Heimat ist in den nordamerikanischeu Sklavenstaaten.)in w>?nutzt dort die bittere Rinde gegen Wechselficber. Bei uns wird die Pflanze viel gezogen.

ln ter hält man sie im Kaltbaus. Man gebe ihr eine Mischung von 2 Thln. fetter Wwseir-grhl'u Moorerde, dazu etwas Sand. Die Zucht aus Stecklingen ist sehr schwer, dagegenINen ® amen leicht auf. Wer sie im freien Lande hält, sei es im Gewächshaus oder im

l>e jh, Q^er erlebt viel Freude an ihr. Man kann sie nämlich ganz gut so halten, wenn man!l UiW[ überbaut, eine Culturweisc, wclcke gar nicht genug empfohlen werden kann. LI.Die ist ebenfalls ein sehr stattlicher Baum aus den südlichen Vereinigten Staaten.

a J* er sind nicht immergrün, sondern abfällig, verkehrt-eiförmig, spitz, am vcrschmälerten> lang be^förmig. Die weißen Blüten haben einen Durchmesser von 4 Zoll. LI. ginnen L.c t(it n ^ e °Ei uns bekannt. Sie bildet einen Baum von 30 Fuß Höhe, mit einem oft gedrehten^’ e nbfälligeu Blätter sind länglich, stumpf, oberseits tiefgrün, unterseits sccgrün,^ wenig behacnst. Die Blüten sind weiß, sehr wohlriechend und bis 3 Zoll ini Durch-