Malve 409
Cum ^"^rigen Rohr verwachsen, einseitwendig und an jedem Finger finden sich zwei Staub-»ntz b' ^"brst fand sich dieser Baum, vielfach bewundert, wohl cultivirt, bei Toluca in Mexico,Nial nian . ^^lte, es wäre das einzige Individuum der Erde. Allein in der Nähe von Guate-man e ' nen 9 an ä eit Er ist der Macpalxochiquauhitl, den die Indianer hoch ehren
^ on dem sie nach einer Sage alle Blüten abpflücken, damit kein Same sich entwickele. Bombax5)'et & ® ebabaum » enthält lauter Bäume mit gefingerten Blättern. Die Blüten sind sehr stattlich.Die w^ unregelmäßig fünfspaltig. Die fünf Blumenblätter sind am Grunde verwachsen.U, •' zahlreichen Staubgefäße stehen in fünf Haüptbündeln. Die Staubbeutel ausnahms-ist f- einfächerig. Die Griffel sind in eine fünffurchige Walze verwachsen. Die Kapsel
fcei iv und enthält die Samen in Wolle gebettet. B. malabaricum DC. ist ein Baum,
100 ^ mirb - Die dichtgedrängten Zweige haben viele schwarze, glänzende
»>itü Blätter stehen auf bis 10 Zoll langen Stielen. Die Blättchen, besonders die
^fUern, biz fußlang. Die Blumenblätter sind innen tief zimmtbraun, außen blaß weißlichroth.iUn, ~ amen liegen in weißem Wollhaar, welches man, wie bei allen andern Arten der Gattung,^""dtopfen von Matratzen, Polstern u. s. w. benutzt. Amerikanische Arten, vor allem B. Ceiba150 be i° ntier§ »ur Bereitung von Kähnen. Es soll Stämme geben, welche solche fürIg .wuschen abgeben. Eriodendron ist voriger Gattung sehr ähnlich, hat aber nur wenige,Staubgefäße. E. anfractuosum DC., der indische gemeine Wollbaum, ist ein stattlicherDie m hoher Baum, der bis 6 Fuß im Umfang hat und mit kleinen Stacheln bedeckt ist.wachen stehen meist zu sieben auf halbfußlangen Stielen. Die Blüten entwickeln sich vor"Olüttern, haben einen Durchmesser vou zwei Zoll und sind schnxuzig weiß. Die Blumen-N m zottig, innen kahl. Die Wolle wird wie bei voriger Art benutzt. Durio L., der%C f. “ um , gehört unter die gefeierten Bäume Ostindiens. Der Kelch ist stumpf - fünflappig.iitnif, . Blumenblätter gewölbt, kürzer als die Kelchlappen. Die zahlreichen Staubgefäße sind' ßeri 9 unb ^'agen mäandrisch gewundene Staubbeutel. Der Griffel ist fadig mit runderi^,' Die Frucht ist fünffächerig, außen stachelig, im Innern der Fächer je vier - bis fünf-Uiu^ Unb "rit Brei erfüllt. D. zibethinus L. ist ein stattlicher Baum, dessen grauer StammC kantige Leisten hat. Die Zweige tragen zerstreute, gestielte, ganzrandige, lanzettliche, spitze?}’ welche auf der Unterseite ebenso wie ihre Stiele, die jungen Zweige, die BlütenstieleHud mit feinen glänzenden Schüppchen bedeckt sind. Die Früchte erreichen die Größe
^bstalt eines mäßigen Kürbis. Sie sind dicht mit kurzen Weichstacheln bedeckt und in fünflitfj ben theilbar. Die großen Samen liegen in dem Fruchtbrei. Die Heimat ist auf den Mo-Dxx ^ Unb der Malakkastraße. Die Samen werden geröstet, sollen aber nicht zuträglich sein.Eist.^chtbrei hat den Geschmack von Creme, aber er riecht dabei wie verfaulte Zwiebeln. Der^esfx Äderte braucht daher eine Weile, um sich über den schauderhaften Geruch wegzusetzen.
ds, er gibt sich dem Genusse gar nicht hin, denn die Frucht wirkt erregend und bringtiitb'l- und Ruhr hervor. ‘ Der Name stammt von der Civette, welche dieses Obst gern zuNimnit.
Ödn Die Gattung Malva L. ist die Hauptgattung der nach ihr genannten natürlichen
Im ‘ he - Der Kelch ist von einem Außenkelch umgeben, der aus drei, selten aus mehr Blätterntz/öt. seihst ist fünfspaltig. Blumenblätter sind fünf, meist an der Spitze ausgerandet. Diesiuz" b 3Me sind unbegrenzt. Die Griffel sind über der Mitte des Rohrs getheilt. Karpelle»uz " in einem Wirtel. Sie sind zusammenhängend, lösen sich in einzelne Schließfruchttheile\ einsamig. Die meisten Malven sind Kräuter oder Stauden mit eckig gelappten Blättern.ein e • ten l'ud in der Regel in den Blattachseln gehäuft. Die Gruppe Malvastrum DC. hatflut b ^dergedrückte Fruchtaxe. M. sylvestris L. ist die gemeine Käsepappel unserer Dörfer. SieEr ^dfe, etwas fleischige Wurzel. Der aufrechte Stengel erreicht zuweilen fast Mannshöhe.k«su.haart und trägt eckig-siebenlappige Blätter. Die Blüten sind gehäuft, die Blumenblätterihetst ' lt tiefpurpurnen Streifen. Die Früchte sind netzig-runzelig mit scharfen Rändern der Ab-^ e "' pflanze ist in unsern Dörfern gemein und war sonst als Berba und FloresVa *S ar i s gebräuchlich. Eine kleinere Art ist M. rotundifolia L. Sie hat einen nieder-iilufg^bn Stengel, undeutlich und stumpf-siebenlappige, auch nur sünflappige Blätter, blaßsonst a f'® e Piumen, meist paarige Blüten und glatte, stumpfgerandete Blätter. Auch sie war^ie ist ^ ^fhioiniiges Mittel in Anwendung (Berba und Flores Malvae vulgaris ob ei? minoris).Olbjjl betretenen Stellen und auf Schutt u. s. w. in Europa gemein. Die zweite Abtheilung,Ste 9m böiio., hat eine vorgestreckte Fruchtaxe. M. ^.loea D. ist das Fellriß oder Feltrißkraut,örskraut, die Rosenpappel. Ihre Wurzel ist mehrjährig. Der aufgerichtete, obenhin mit