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Manati 411
Alk w ^Eilen, der Heimat des Baums, und sonst noch genossen. Auf.die Blüten setzt manunt ^ a . u f' ^* er ^rnnmisaft der Rinde wird benutzt, um die Sandflöhe zu tödten. Wir bildene in' Ia e * nen 3weig, unter b einen Fruchtzweig, beides in x / 4 natürlicher Größe ab; c istluttgeg Pistill, zweimal vergrößert, ä ein Same in dem harten Gehäuse, in 3 / 2 natürlicher Größe.„ t Lamantin, Seekuh (f. d. Abb.). Die spanischen Eroberer berichteten, daß in den
>nit^ Flüssen Südamerikas riesige, ungestalte Fische lebten, unförmlich wie Weinschläuche,!ab sf!^ en Öchsenköpfen, flvssensörmigen Tatzen und zwei Eutern an der Brust, sodass sie denf t M ®haften Meerweibern oder den Sirenen ähnlich sähen. Es seien zahme, gutmüthige Thiere,^Nhi Un ^ ^kegewächse und hätten vortreffliches Fleisch. Man bezweifelte anfangs diese
^^ktzt kennt man eine Reihe höchst merkwürdiger Säugethiere, die zwischen den Dickhäuternt et , n eigentlichen Walen stehen, mit erstem die Bezahnung und innere Struetur, mit letz-^ die Gestalt und den Aufenthalt im Wasser gemein haben und durch verweltliche Gestalten^ zusammenfließen mit den beiden genannten Ordnungen, daß kaum eine Zwischenlinie derdj^nung gezogen werden kann. Ein verhältnißmäßig kleiner Kopf mit dickwulstiger Schnauze,laugen dicken Schnurrborsten besetzt ist und auf deren vorderm Rande die verschließ-„Nasenlöcher liegen, während hinten eine ebenfalls verschließbare Oeffnung in das innere’flossenförmige Vorderglieder, bald mit, bald ohne Fingernagel; ein spindelförmigerw. ohne Hinterglieder, der in eine wagerecht gestellte Flosse ausläuft; eine dicke Haut mit^en Borsten charakterisiren diese pflanzenfressenden Wale oder Sirenen, die stets familien-
Das Manati.
fi e 'j e , an Küsten und in Flußmündungen leben und sich nur von Wasserpflanzen nähren, welchebeiden.
i>e^ eigentlichen Manatis, von welchen eine Art (Manatus australis) an den Antillen undlj^^^kimerikanischen Flußmündungen lebt, die andere (Manatus Senegalensis) an den west-Lüsten des tropischen Afrika, haben eine runde Schwanzflosse, keine Schneide- noch Eck-J([ e e Und kurze dicke Backzähne mit Querjochen, die denen des Tapirs ähnlich sehen. Im Rothen' ^m Persischen und Jnvischen Meere lebt eine andere Gattung, das Dujong (HalicoreHuJ* a )/ mit herabgebogenem Oberkiefer, in dem hauerförmigc Schneidezähne stehen, und halb-st iörmig ausgeschnittener Schwanzflosse. Die merkwürdigste Art endlich, das Borkenthierfitilla Stelleri), wurde von Steller , einem deutschen Naturforscher, im Jahre 1741 auf denrhj^sinseln entdeckt, wo er Schiffbruch litt und 10 Monate lang die damals sehr häufigen< beobachten konnte. Die Haut dieses Thieres, das eine Länge von 25 Fuß und ein Ge-80 Ctrn. erreichte, sieht wie eine dicke Eichenrinde aus und die Kiefer waren mit, vv )ümlichen Kauplatten besetzt. Sie kamen in Heerden an die Küste, weideten den Tang ab,sii^ lie die Jungen vor sich herstießen, schnaubten wie Pferde, waren durchaus nicht scheu,ließen sich leicht berühren und harpuniren. Dem harpunirten Weibchen folgte dasund das Junge an den Strand; die andern suchten dem verwundeten Thiere auf jedezu helfen. Die harmlosen Thiere wurden von den Kamtschadalen und Tschuktschen in solcherr . toe ffol 9 t, daß schon 27 Jahre nach Steller's Etttdecknng das letzte Exemplar getodtet wurdeikner Zeit die Art gänzlich ausgerottet ist, sodaß das Steller'sche Borkenthier mit demljx , .°' e K Ale Islands und dem Dronte der Insel Bourbon zu den wenigen Thierarten gehört,»«ch \ historischer Zeit gänzlich von der Erde verschwunden sind. Mit größter Mühe hat manPetersburg ein vollständiges Ekelet sowie einige SclMdel, Zähne und Hautreste zu-"kngebracht.