Meinberg Meineid 479
^tzmäßjge englische Meilen, drei Seemeilen oder englische geographische Meilen (8ea miles,^°graplii ca i m _^ s. u.). Das russische Wegemaß heißt Werst und begreift 500 Saschön; et 3500 russische oder englische Fuß — 1066,78 Meter = 7 / 10 gewöhnliche londoner oderbug^ische Meilen — 0,14377 geographische oder deutsche Meilen; 104, 1 x 0 Werst gehenltd! • m ‘ t ^ ern Meridiangrad. Die Seemeile ist bei allen seefahrenden Nationen die näm-smd (wie von der bisherigen italienischen Meile) 60 derselben einem Aequatorgradee 'p.' ' ebn ^ ^' e = % geographische oder deutsche Meile — 1854,965 Meter — 6086,95»u J l J^ e Fuß. In Frankreich dienen als Wegemaße jetzt das Kilometer von 1000 Meterndas Myriameter oder die neue Lieue von 10000 Metern (in den Niederlanden heißt das^oile). Da das Meter in seiner gesetzlichen Grundbestimmung ein Zehnmillionstelsjj'. ' tb( Wat)ranten ist, so gehen 111 Yo Kilometer oder liy s Myriameter auf einen mittlern^^'""grad, nach den neuern Messungen aber kann man einen solchen Grad — 111,1347 oder^UVis legale Kilometer rechnen. — Hier und da kommt auch ein Wegemaß von zwei,j e ' en unter dem Namen P 0 st vor. In Frankreich ist die koste von zwei alten legalen LieuesP° ste , ' 4000 alte pariser Toisen — 7,7961 Kilometer, noch üblich.
2"l>alt von Länderflächen bestimmt man nach Quadratmeilen, den Quadraten der^"Meilen. Die geographische oder deutsche Quadratmeile ist = 5 6,054323 französischea ^HU 0ni etcv.
lllD) '"leiiiherg, im Fürstenthum Lippe, 634 Fuß über dem Meere, wenige Stunden von Pyr-W sm* Bon Poderborn, Station der Westfälischen, von Bielefeld und Herford, Stationen derPostEindener Bahn, je 4—5 Meilen entfernt, und man findet von genannten drei Orten ausDjx Gelegenheit nach dem Bade, das in einem freundlichen Thäte, ähnlich wie Pyrmont, liegt.
?"y"dcrger Quellen, theilweise arm an festen Bestandtheilen, zeichnen sich dafür anderntheils4 ^ ihren eminenten Gehalt an Kohlensäure aus. Der Alt- und Neubrunnen mit wenig über
festen Bestandtheilen im Pfunde, hat darunter gegen 2 1 ,4 Gran schwefelsaure Salze,■"Üb'/" 1 ^hkensaure Salze, % Gran organische Stoffe, aber 131 Kubikzoll Kohlensäure in 100jo 't ^ ® st il er / die unter einem solchen Drucke ausströmt, daß man den Gasstrom einer hori-Dj. n Ausströmungsössnung von circa 1 Zoll 10 Ellen davon entfernt noch deutlich fühlt.
da sogenannte Schwefelquelle enthält circa 16 Gran schwefelsaure, 2% Gran kohlensaure Salze,
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en Micb" nur Kubikzoll Kohlensäure, 2,1 Kubikzoll Schwefelwasserstoff. Die Kochsalzquelle^vchs s ^ 24V a Gran schwefelsauren und 7 Gran kohlensauren Salzen gegen 41 Gran^ unb Kubikzoll Kohlensäure. Diese Quellen werden theils zum Baden, theils zum^^utzt; sonst wendet man in Meinberg auch sogenannte Sprudelbäder an, d. h. Wasser-fortwährendem reichlichen Zuströmen von Kohlensäure. Auch Einrichtungen zur Be-b® a f e ® 3 U Inhalationen sind getroffen (das pneumatische Cabinet); endlich kommtilßi^^go Mineralschlamm, der reich an Schwefellebern ist, zur erfolgreichen Anwendung. Diedieses, wie man sieht, sehr verschiedenartigen Heilapparats ist denn auch ebenso wechselnd,^^hrend die Kohlensäure und der Schwefelwasserstoff energische Mittel zur Einwirkung auf^liera* und das peripherische Nervensystem sind, wirkt der innerliche Gebrauch des weichen Salz-lUcttig * t>ortheilhaft auf verschiedenerlei innere Krankheiten, und so finden Gicht und Rheu-Skrofulöse mit ihren Folgezustünden, viele Leiden, die der gehinderte Unterleibsblutlauf^iu> ' kräftige Gegenmittel in diesem gewiß noch nicht genügend gewürdigten Bade. DieHrea ßtm Anfang Juni bis September, doch ist Anstalt getroffen, daß zu jeder beliebigenSjeit gebadet werden kann, und sind alle Einrichtungen in Meinberg vorzüglich zu nennen.^ a 4 ? ett ^ nbet ber Badegast im Preise von 2 — 10 Thlrn. die Woche; andere Bedürfnisse^ mittelmäßige Preise zu befriedigen, und das Leben daselbst gerade jetzt, wo derein nj. weniger in „Mode" ist, denn so muß man ja leider auch in solchen Fällen sprechen,Sng e ^kzsvungenes, wobei sich jeder Unbefangene wohl fühlt. Die vor kalten Winden geschütztefür L^b'"^rgs ist wol auch nicht-zu gering anzuschlagen, wo es sich um einen Aufenthaltsortb»de handelt, die den Genuß der frischen Luft suchen, aber möglichst ohne Gelegenheit,^kranken, brauchen, was in Meinberg gewiß der Fall ist.kkkkld begeht derjenige, welcher vor einer öffentlichen Behörde in eigenen oder fremden7>ir h^^^en wider besseres Wissen und der Wahrheit zuwider eine Aussage eidlich erstattet.Wen ^chtswissenscbaft erblickt in der Eidesleistung eins der wichtigsten und gebräuchlich-
"Uch ^ l'. c ’ n * n Anspruch genommenes Recht zu erweisen. Aus diesem Grunde muß denn^"glicha bUtzgebung mit allen Kräften dahin wirken, das; dem Eide (s. d.) die Unverletztheitehalten werde. Wenn es daher natürlich erscheint, daß der Meineidige mit zeitlichen