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Merino
Mesembryanthemeen
Unter Meridiandifferenz versteht man den Längenunterschied zweier Orte, der gewlich in Graden, Minuten und Secunden des betreffenden Parallels, häufig aber auch -9ausgedrückt wird, wobei statt der Theilung in 360 Grade die in 24 Stunden, derenten und Secunden gewählt wird. So bezeichnet, ergibt die Meridiandifferenz unmittelbarUnterschied der Uhren an den betreffenden Orten, und bei der jetzigen Schnelligkeit des Renist die Beachtung dieser Meridiaudifferenzen weit wichtiger als früher. Meridianfernroist ein nur in der Ebene des Meridians, also auf und nieder, nicht aber rechts und links be>liches Fernrohr, welches entweder blos als Durchgangsinstrument (Passageninstrunrent) 9^braucht wird, oder mit einem Meridiankreise versehen, gleichzeitig die Höhen "»9 (!
welchen die Sterne cnlminiren. Die in Gebirgsgegenden mehrfach vorkommenden Namen ^tags spitze, Pic du midi u. dgl., dienen zur Bezeichnung von Berggipfeln, die ganz odernahe im Meridian eines gewissen Ortes liegen. Zur bestimmter!! Bezeichnung muß dannName des Ortes, in dessen-Meridian der Berg liegt, hinzugefügt werden: Pio äu ®de Bigorre u. s. w. Meridianzeichen ist eine künstliche Vorrichtung, um die MittmM'^genau und bleibend zu fixiren. Das Meridianfernrohr der Sternwarten erhält, wo &Lokalität gestattet, in einer Entfernung von etwa 500 Fuß eine kleine eingetheilte »0als Meribianzeichen. ., $
Merino. Das spanische Schaf oder Merinoschaf liefert eine Wolle, welche im Vergleich ^der des deutschen Schafs feiner, elastischer, fester und regelmäßiger gekräuselt ist als letztere, 5,1sie sich zur Herstellung von feinen Stoffen eignet, welche einen hohem Werth besitzen. DeMg^
^ hat man eine gewisse Klasse von Stoffen selbst mit dem Namen Merino bezeichnet, eine 2>ennng, welche aber im Laufe der Zeit weniger zur Unterscheidung der Wollart als vielmehr^Gewebes angewendet worden ist. Man versteht jetzt unter eigentlichem Merino einen r( |fädigen, mitunter auch vierfädigen geköperten Wollstoff, welcher gesengt oder geschoren und ^Kalander oder heißes Pressen glänzend appretirt worden ist. Wenn die glänzende Appretur t ^so werden Stoffe dieser Art mit dem Namen Tibet bezeichnet. Außerdem hat man uo«
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Halbwollmerino, bei drm nur der Einschuß aus Kammwollgarn, die Kette aber aus - (
wolle besteht. Der Baumwollmerino endlich ist ein reiner Baumwollstoff, bei demdurch das Aeußere der Merino nachgeahmt worden ist. Selbstverständlich stehen diese ^dem echten Merino nach.
Meseml>rt)Mlthemeeu. Eine natürliche Pflanzenfamilie der Polypetalen. Die dazu 9 ■rigen Pflanzen sind saftige Kräuter oder Stauden. Die fleischigen Blätter entwickeln eineordentliche Mannichfaltigkeit an Gestalt, stehen gegenüber oder wechselständig und sind ■Nebenblätter. Die Blüten stehen achselständig oder endständig, einzeln oder in Trugd"Der Kelch ist unterständig. Der freie fleischige Saum ist weit, achttheilig oder fünftheil>9diese Abtheilungen sind in der Knospenlage dachziegelig. Die Blumenblätter sind lineal, * treihig, unbegrenzt an Anzahl. Dasselbe gilt von den Staubgefäßen, deren Fäden pfricmliäi c ^borstig. Die Staubbeutel nach innen aufspringend. Der Fruchtknoten besteht ausKarpellen, welche um einen Mittelpunkt wirtelig stehen und eine bis zwanzigfächerigebilden mit innenwinkelständigen Samenträgern, an denen zahllose Samenknospen sichwelche an sehr langen Trägern stehen und campylotrop sind. Narben sind so viele wie
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fächer, meist sind sie fadig. Die Kapsel ist erst fleischig, dann holzig, oben gestutzt und aup’
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gerippt. Sie löst sich oben in dreieckige Zipfel. Die Samen sind kugelig mit gekörnelter V j.Der Keimling geht gekrümmt um das Eiweiß. Die ganze Familie besteht aus der einzige"
tung Nosomsir^antlismum L. , welche der Südspitze Afrikas angehört. Eine Art ist
Canarischen Inseln und int mittelländischen Gebiet verwildert. Ein paar Arten wachsenaustralien und im mittelländischen Gebiet. Die Gattung ist überaus reich an Arten. Die Sj" ,,man zu Mehl benutzt, das ganze Kraut gibt gebrannt Soda, die Früchte einige" - pwerben halbreif von den Hottentotten genossen. Gewisse Arten benutzt man beim Gerben- ^unä hat das Genus, auf deutsch Zaserblume genannt, wesentlich ein gärtnerisches 3"^,,,,!Die beste Erde für dieselbe ist ein Humus, dem man Lehm und Steinchen beinrengt. M"" ^
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unten einen guten Abzug an. Im Winter hält man sie bei gemäßigter Temperatur ^nur höchst spärlich Wasser. Im Sommer hält man sie im Freien und hat sie nur gegen
zu schützen. Die Blumen sind bei vielen Arten hochgelb oder hochpurpurn und bietedem merkwürdigen Laube manchen Reiz. Die reichste Sammlung ist die des verstorbenenSalm-Dyck in Neust bei Düsseldorf.
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