Meridian
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man nun durch die Vormittagsbeobachtungen die Punkte A, B bis F und durch dietz^^^^gsbeobachtungen die f, e bis a nebst den zugehörigen zwölf Uhrzeiten erhalten, so wirdUndT. er ^' an durch C und durch die Halbirungspunkte der Linien Ff, Ee u. s. w. gehen müssen,^ me zugehörige Uhrzeit wird man erhalten, wenn man die halbe Summe von E und f,
und
e u. s. w. berechnet.
^ian ^ buchtet ein, daß schon ein einziger Kreis, vor- und nachmittags beobachtet, den Meri-b * e ^ö^^örige Uhrzeit ergibt, doch wird man immer wohlthun, mehrere zu ziehen,^nn ^ e Ü4tate sich gegenseitig coutroliren und man aus ihnen einen Mittelwerth ableitendjxi^'^r jedenfalls größere Genauigkeit und Sicherheit bietet. Auch wird man wohlthun, zuOperation die Zeit der längsten oder die der kürzesten Tage zu wählen, da außerhalb derW l * len Aenderung der Declination der Sonne im Laufe eines Tages zu groß ist und man- ^Uur den sogenannten unperbesserten Mittag erhält, dessen Unterschied vorn wahren Mittag,
'' in höhern Breiten, wohl merklich werden kann.
Auch der Polarsternbietet ein Mittel, die Meri-dianrichtung zu finden. Aufzwei flachen und hinreichendstarken Gestellen errichte.man senkrechte, in dunklerNacht noch sichtbare weißeStäbe, von denen wenig-stens einer ziemlich hoch seinmuß. Man stelle sie hinter-einander so auf, daß sie un-gefähr die Richtung des Me-ridians bezeichnen. Wennnun der Polarstern culmi-nirt (gleichviel ob es dieobere oder die untere Cul-mination ist), so stelle mansich so, daß man beideStäbe und den Polarsternvor sich hat, und lasse durchTtah s einen Gehülfen den einen
w verschieben, daß beide Stäbe einander und gleichzeitig den Polarstern im Auge dessiich. ^brz decken. Dann ist die Linie, welche die Fußpunkte der Stäbe verbindet, der ge- '^Meridian.
zeh ^r sehr langsamen täglichen Bewegung des Polarsterns genügt es, seine Culminations-
gegeben:
2an. 6 Uhr
25
Minuten abends obere, Culmination ■
Febr. 4 „
26
„ morgens untere
März 2 ,,
35
April 0 „
32
1 ' Mai 10 „
30
„ abends „
I Zunächst für das Jahr 1S6S
2uni 8 „
29
! geltend. Für jedes weiter fol-
) gende Jahr ist 1 j- i Minute mehr
Aug. 4 „
31
„ morgens obere „
1 anzusetzen.
Sept. 2 ,
29
n n n „
Oct. o
30
** Nov. io '
26
„ abends „ „
Dec. 8 ,
29
1
?v lll ( T 3 u li fallen beide Culmiuationen für unsere Gegenden in die Tageszeit.
^^vlien und Südfrankreich sindet man noch in einigen Kirchen auf dem Marmorsußboden
gerjch^mnzende Metallstreifen eingelegt, die den Meridian bezeichnen. Durch eine gegen Süden
ditß ' te Spalte in der Mauerhöhe dringt im Moment der Culmination der Sonnenstrahl
UHK !. w sieht an einer Stelle des Streisens plötzlich das Sonnenbild sich spiegeln. Sie dientenwetten ;m- o. ;i .., t- ... »
ä ur Zeit noch zur Stellung der Uhren.