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Mutterkorn
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der h)e ^ e man khedem als Sphaeria ansah und über deren Würde die Ansichten
Mykologen noch nicht ganz harmoniren. Das Sclerotiurnlager ist glatt oder gefurcht, geradea ! r "Umm, aus einem sehr dichten, harten, heilen Gewebe, welches innen röthlich und ölhaltig,enbr a a ^ er Zkfärbt. Der ganze Ueberzug endigt in Stylosporen von länglicher Gestalt, welchedickst °lige Mehlmasse bilden. Der fertige Pilz aber ist fleischig, hell gefärbt, mit einemtoer* " un ^ einem kugeligen Kopfende. In diesen finden sich sehr zahlreiche Perithecien,
cmsf ^ kleinen Oeffnungen aufthun und lineale, achtsporige, dünne Schläuche
enn ^ie Sporen selbst sind fadig und ungefärbt. Aus dem Mutterkorn des Roggens
too Claviceps purpurea Tul., welches schon von Fries als Sphaeria purpurea bezeichnetwen war. Sie bildet dichten Rasen mit starrem, am Grunde zottigem Strunk. Das Köpf-fit dicht, erst blaßgelb, dann fleischfarbig und purpurn. Dieselbe Art ist beobachtet auf°ggen, Weizen, Mais, Gerste, Hafer, Quecken (Triticum repens), französischem Raigraskt* ena ^ erum elatius), Brachypodium sylvaticum, Knaulgras (Dactylis glomerata),Fuchsschwanz (Alopecurus pratensis), Schwad oder Mannagrütze (Glycerin fluitans), Ruch-^ a s(Anthoxanthum odoratum), Strandgras (Ammophila arenaria), Lolch (Lolium perenne,mu lentum). Aus Schilfrohr und Blaugras (Molinia coerulea) wächst Claviceps microce-
Das Mutterkorn.
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zh Tul. Aus Grasbinsen ( Scirpus ) wächst die niedliche Claviceps nigricans Tul. Fragtfieti' sich» dem Mutterkorn entgegenwirken läßt, immer die erste Frage des Praktikers, so|j ® um die Antwort trübe aus. Durch Vernichtung der vorhandenen Mutterkornkörner,, diefik sbibst durch ihr leichtes Gewicht von den Roggenkörnern trennen lassen, wird man viel thunAllein man wähne nicht, damit dem Uebel Einhalt gethan zu haben. Da so vieled^°U>achsende Pflanzen ebenfalls die Anlage dazu tragen, so werden immer neue Sporen gebil-iu ?Erden, die im Stande sind, neues.Mutterkorn zu bilden. Die entwickelten Pilze aufsuchen^l Een, wäre kindisch. Wie viele argusäugige Beobachter haben mit Opfer aller Zeit auff^b ihre Aufmerksamkeit gerichtet, und nur ein paar waren solche Sonntagskinder, ein paarPilze zu finden, von denen wir jetzt wissen, daß sie jährlich zu Millionen da sein müssen.lk^"buerlich sind sie verbreitet worde.n, seitdem man gelernt hat, sie künstlich, aus in Erde ge-L* Mutterkorn, im Freien oder in Töpfen zu ziehen. Dabei hat sich das höchst interessanteifw * at gezeigt, daß gewisse Schimmelpilzbildungen häufig die Entwickelung der fertigen Clavi-fiichji erc >te(n; immer derselbe Antagonismus in der organischen Natur, wenn Tausende eifer-l^i ger Wesen einander tzegenseitig zur Einhaltung des Gleichgewichts im ewigen Vernichtungs-Zwingen.