Buch 
6 (1864) Sechster Band. Pacht–Stapelia
Entstehung
Seite
340
JPEG-Download
 

nicht adoptir'

Das preußische Recht hat die Restitution in den hier geschilderten Grundzügenund nur auf eine sehr geringe Anzahl von Fällen in beschränkter Weise angewendet. Vorerklärt das preußische Recht die Restitution, der es die Bedeutung eines processualischen nun.mittels (s. d.) beizulegen scheint, in Wechsel-, Arrest-, Mercantil- und Bausachen für unzumlDie binnen zehn Tagen einzulegende Restitution findet nur gegen Mandate (s. d.), dafern

340

Retorte

Rettich

und nur auf eine sehr geringe Anzahl von Fällen in beschränkter Weise angewendet. So*«

die Kraft eines Contumacialurtheils erlangt haben, und bei versäuniter Eidesleistung

Retorte ist ein aus Glas, Eisen, Thon, überhaupt aus einer feuerfesten undurchdring 1Masse geformtes flaschen- oder cylinderartiges Instrument, welches an dem einem ^schloffen und an dem andern Ende mit einem zuerst aufwärts und dann abwärts getrüi«Rohre versehen ist. Benutzt wird dasselbe zur Destillation flüchtiger Substanzen, deren

uirt a söftv spm sciit« Xiortovr ? W in hpv QpitphMrtSFnftrtf/ittntt v

trockenen Destillation der Steinkohlen, des Holzes u. dgl. Das Rohmaterial wird in denneu oder eisernen Körper der Retorte gebracht, einer starken Hitze ausgesetzt und das Gas |durch das gekrümmte Rohr abgeleitet. (S. Gasbeleuchtung und Gasfeuerung.) Retorten awArt dienen zur Destillation gewisser Metalle, z. B. Zink, Quecksilber, wieder andere zur Des

Art dienen zur Destillation gewisser Metalle, z. B. Zink, Quecksilber, wieder andere zur

UlCllvH QUv yCUH(|Cl> «yvtlUUv, g« -O» iQIHt, !viUCU,|llUCl- , lUlvvvl UllVtVV (J 44 '

tion von Säuren u. dgl. Ueberhaupt ist die chemische Technik reich an Nutzungszwecken *

\viiAh+i,"iavt VtttV imtl hp»* nnft v*i t r+i Ml hpr nWihPVU tppflttifffw 1 !!

vVll UlCllvH JjUv yclUHJCt j/VHUUt, g« -O» iQIHt, !vXUtU»|llUvl. j lUlvvvl UJlvvVV g 444 '

tion von Säuren u. dgl. Ueberhaupt ist die chemische Technik reich an Nutzungszwecken *

hiiv hnn hör (X nnsfvitr+inn ,1, nviitapvn fs.r'fintfrhpll Zw

geeigneten Retorte hier adsehen, möge blos diejenige Form der Retorten Erwähnung i 1^welche im kleinen meist zur Destillation von Flüssigkeiten angewendet wird. Retorten fci e l e ) ^sind aus Glas geblasen, haben einen birnförmigen Körper und dann einen langen, nllnw"

enger werdenden, schräg nach unten gehenden Hals. Entweder haben sie außer der Oefst"^^in welcher der Hals endigt, keine zweite, oder man versieht sie oben, dort, wo der ,ginnt, mit einer durch einen Stöpsel verschließbaren kleinen Röhre, dem sogenannten Tubw 'welcher das Eingießen von Flüssigkeiten und das Einbringen von festen Substanzen sehr er ,jtert. Glasretorten müssen vünnwandig, überall gleich dick und sehr gut gekühlt sein, 1

schnellen Temperaturwechsel vertragen. Auch sollten sie füglich nur aus hartem (Kali-)dargestellt sein, da das Natronglas schon bei der beginnenden Rothglühhitze erweicht und j

Gefäß in diesem Falle während der Arbeit selbst leicht aufgetrieben werden kann. Bei der^ j

hitzung einer gut gekühlten Retorte braucht man keine besondere Unterlage anzuwenden, ( |kann dieselbe unmittelbar über freies (Spiritus- oder Gas-) Feuer setzen, ohne befürcht ^ ,

müssen, daß das Gefäß springt. Zur Befestigung in der richtigen Lage dient der RetorHalter, ein schon seit langer Zeit in den verschiedensten Formen gebrauchtes Instrument, ^ 1aber neuerlich nach Bunsen's Angaben eine solche Gestalt angenommen hat, daß dadurch 1frühern entbehrlich geworden sind. Die Vorzüge des Bunsen'schen Retortenhalters bestehen ^daß die Klammer, welche den Hals der Retorte umfaßt, sich infolge mehrerer Gelenke

Zuschrauben von selbst gut an ^

lyiuv iimtyi uuv |v i'tv*/'' t / ;,(J

daß die Retorte in jede beli^^

Lage gebracht werden kann- 2

Ä Destilliren von Flüssigkeiten

der Hals der Retorte in eine ,ö läge oder in einen Kühlapp" V

' gesteckt, um das Destillat jj ^

fangen zu könne». (S. den°,^ Destillation und Sublimati»^

m Rettich. Die Gattung ^

xbanus L. findet sich in dein *S Radieschen beschrieben. &

HT tivus L. ist der gemeine Re' .

M Eine ein- bis zweijährige Pn^,

> U mit unten leierförmigen,

^ ' Ntvittpvvk >>pup,7 irnFprP ....

buchtig-ger»

läge oder in einen KühlapV^),gesteckt, um das Destillat n

F,iii,ipn r,r ^i'tiii7P,7 (&. *

zahnt, oder lanzettlich, gg.oder fast sitzend, buchtig-g^^,tz

zahnt, oder lanzettlich, 8 ',,oder fast sitzend, buchtig-lsti^,tzDie schlaffen Blutenstände

Der gemeine Rettich (Uu^Iiauus sativus).