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6 (1864) Sechster Band. Pacht–Stapelia
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Schakal

Schalotte

Fruchtsteng^'

größer und hat Scheiden mit 20 30 Zähnen. Die E. subvernalia haben die

welche ihren Kopf verlieren, sobald die Aeste verbrechen. E. sylvaticum L. ist ausgeze«durch die zarten Laubzweige, welche sich bogig umkrümmen. Es wächst in unsern Wäldern/

E. aestivalia haben Fruchtstände an den Laubstengeln. Stengel gleichgestaltig, sie g e v ett lt)im Herbst zu Grunde und überwintern nicht. E. palustre L. hat 6 8 furchige Stengekreiselförmige sechs- bis achtzähnige Scheiden. Die Zähne sind lanzettlich, am breiten Rand? {gehäutet. Die Zweige sind einfach, fünf - bis sechsfurchig. Der Fruchtstand stumpf. Dieseist gemein in Sümpfen. E. limosum L. hat meist einfache Stengel mit 1020 S rund walzige zehn- bis zwanzigzähnige Scheiden. Die Zähne sind lanzettlich - pfriemlich -schnialhautrandig. Auch diese Art wächst in Sümpfen. Die E. hyemalia unterscheiden fw ^vorigen durch die Dauer, welche den Winter hindurch geht, und spitze Fruchtstände. E. hyem a Bhat meist einfache, vierzehn- bis zwanzigrippige Stengel. Die Scheiden sind walzig und 'ihre Zähne abstehend und mit pfriemlich - lanzettlichen Spitzen. In Wäldern. Die auf Aevorkommenden Arten sind besonders im Norden als Duvock bekannt und eine großeden Laudwirth. Düngung soll sie, vertreiben. . . elt

Schakal (Canis aureus), der wilde Hund der Mittelmeergegenden, der früher auch in Spuund Italien vorkam, jetzt aber nur noch westlich bis nach Dalmatien gefunden wird, inund Nordasrika sehr häufig ist. Er ist ein kleiner Wolf, nur weit schwächer als dieser, 1am Rücken, den Seiten und den Beinen, weißlich am Bauche, mit runder Pupille wie alle eHunde, der sich tags über in Wäldern und Felsen versteckt, nachts aber mit herserm § eU ^ n enAngemengtem, kurzem Bellen in Rudeln umherschweift, den Heerden, Karavanen und Heeres) 9^sowie den größern Raubthieren, Löwen und Hyänen folgt, Thiere bis zur Größe der Ziegeufällt, in Ställe und Hürden einbricht, aber auch im Nothfalle mit Leichen, Aas und Wurzelnlieb nimmt. Jung Angefangen läßt sich der Schakal leicht zähmen, spielt mit den Hunden ,

erzeugt mit ihnen fruchtbare Bastarde, deren man viele unter den herrenlosen Hunden anwelche im Orient umherlaufen. Man hat geglaubt, den Haushund oder wenigstens einigedesselben vom Schakal ableiten zu können, was aber deshalb unstatthaft ist, weil die ^Haushunde, deren Schädel man unter den Knochen aus der Steinzeit gefunden hat, bukvon den Schädeln des Schakals abweichen. . n ,

Schalotte. Die Gattung Allium L., den Liliaceeugehörig, ist schon im Art. Knoblauch beschrieben.kotte, Echalotte der Franzosen, ist der Abtheilung «iiSprasum Don. ungehörig. Die Zipfel der Blütenhüllesternartig ausgebreitet. Die Staubfäden sind alleoder drei oben mit Zähnchen. Die Scheide des Blütensta ^hat kurze Klappen. Die Blätter sind walzig, röhrig. .^A»-lonieum L. hat kleine, gedrängt zusammenstehende 3® 1 ®.

Der Stengel spannen- bis fußhoch. DieBlätterlief), ganz röhrig, auch am Grunde des Stengels. Dw ,ist kugelig. Die Scheide besteht aus zwei eiförmige" ^pen, welche kürzer sind als jene. Die Hülle isteilanzettlichen Zipfeln, auf den eine fast schwarze KwDie Staubgefäße so lang wie die Hülle; die drei dreisp" ^ lt <Fäden stark verbreitet und fast so breit wie lang; der o l ^theil, welcher den Staubbeutel trägt, dreimal soder übrige Faden und fünfmal so lang als die zwei >emAnhängsel. Staubfäden gelb. Die Heimat soll ^ ^hersein. Die Kreuzzügler brachten sie von Asealon mst,der Name. Die Zwiebel, Radix Cepae asca!onic ae ' ^etehedem in Officinen gebraucht. Sie ist viel milder a .Knoblauch. Ju der Küche braucht man sie noch jehbesonders im mittelländischen Gebiet, wo die Leute Gest ^und Unterscheidungsvermögen für Zwiebelsorten ' ' lt tcbei uns fast nie. Man bereitet aus ihr besonders st) ^Brühe. Man macht sie auch mit Weinessig und Gew> iDie Cultur ist leicht. Man gebe ihr zwar fetten Bode'C^ @ (l

Tie Schalotte (Allium asfslonleum),

niemals frisch gedüngten. Thut man das, so wird