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6 (1864) Sechster Band. Pacht–Stapelia
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537
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Schnee, Reif, Rauchfrost, Glatteis 537

toirif nen ® lÄtt( ^ en eine zähe, zur hornigen Masse erhärtende Substanz ab, welche allmählich fester»>and ""d mehr Kalk in sich aufnimmt und so zu fortwachsenden Schalenschichten sich um-"eue betrachtet man das Gehäuse einer Gartenschnecke z. B. genauer im Sommer, wo sieh^.^chichten ansetzt, so sieht man an der Mündung der Schale einen feinen, durchsichtigen,ij et biegsamen Vorstoß, welcher die in Bildung begriffene Schalenlamelle ist. Die Strueturwneckenschalen selbst ist weit einfacher als die der Muschelschalen, denn sie bestehen nur ausLamellenschicht, welche durch die äußerst mannichfachen Faltungen ihrer Blätter denÜnd ^"^chen Perlmuttcrglanz zeigt. Die Farbstoffe, welche in dieser Schicht abgelagert werden,ufierft glänzend und in regelmäßigen Streifen und Flecken vertheilt, deren Stellung mit^isteb der Schalen selbst im Verhältniß steht. Durch Faltungen des Mantelsaums

itnb ®' e 3 un 9 eit dieser Lamellen, die bei einigen Schalen zu Wülsten, Spitzen, Hörnern

eimrf« ^ en Verzierungen auswachsen und dadurch wesentliche Charaktere zur Unterscheidung,i ^er Arten bieten.

EewegungSorgane erscheinen bei den drei Unterklassen, welche wir unter den Schneckenauf of men ' iu sehr verschiedener Weise gestaltet. Die Flossenfüßer und die Kielfüßer schwimmenMotte ^ eere meist in ungemein zahlreichen Schwärmen und haben zu diesem Endpunktelap^^^Mlappen, welche ruderartig bewegt werden. Bei den Flossenfüßern stehen diese Haut-i^eru' ^^che paarig sind, zu beiden Seiten des Kopfes oder des Leibes, während bei den Kiel-J? n der Bauchseite nur ein mittlerer Ruderlappen angebracht ist, mittels dessen die Thiere(tUgjj, ^der etwa in ähnlicher Art fortbewegen, wie man ein Boot mittels eines am Hintertheile'Mfentr* n Ruders durch Wirbeldrehungen vorwärts bewegt. Bei den Bauchfüßern ist das§aj et * ^Ewegungsorgan eine fleischige Sohle, der Fuß, welcher, mit vielfach sich kreuzendenbtesg a durchwebt, auf der Bauchseite des Thieres angebracht ist. Mittels dieses Fußes gleiteniiiin ^Mdiüßer auf den glattesten Flächen nach allen Richtungen hin und wissen ihn auch meistensMwimnien an der Oberfläche des Wassers zu gebrauchen. Durch Aushöhlung seiner Unter-tau ' Nachdem sie ihn vorher fest angedrückt haben, können sie auch diesen Fuß zum festen An-sv h? benutzen, und namentlich die Arten mit napfförmigen Schalen besitzen diese Fähigkeit inden m- 1 ® tabe / daß man vergebens versuchen würde, ein Seeohr oder eine Schüffelschnecke mitittej.-j fsen Händen vom Felsen loszureißen. Beim Zurückziehen der Schnecke dient der Fußseines dazu, die Mündung des Gehäuses zu verstopfen, und zu diesem Endzweck ist häufig anGxh« Eutern Ende ein eigener Deckel (operculum) angebracht, welcher in die Oeffnung des^ paßt und dieselbe vollständig verschließt.

lD1 Di^ ^orvensystem ist sehr entwickelt und besteht meistens aus mehreren größern Kopfknotenandern, im Körper zerstrent liegenden Knoten. Augen sind fast überall vorhanden undbft er g don hoher Entwickelung; ebenso kommen innere Gehörorgane überall vor. Der Mund ist

!ts mit Kiefern und einer logenanntenZähne in Reihen angebracht sind. Die

3^%^ einem vorstreckbaren Rüssel angebracht und stetsÖffnet, die aus einem Bande besteht, auf dem

^m>Menheit dieser Zunge und der auf ihr befestigten Zähne und Zahnrippen lwfert wesentlicheDoktere zur Classificativn. Unter den Nebendrüsen des Darmkanals l,t namentlich die Le e^Entwickelt. Nur bei wenigen Schnecken fehlen die Athemorganebei den we'sten sin ^""" die Landschnecken haben sackförmige Lungen; ein Herz ist ^

ii n ^ tet§Ittu f dagegen meist unvollkommen, indenr die Körpervenen fehlen. Die

E'ngeschlechtig nur wenige, wie unsere Landschnecken z. B., Zwitter. C r iverd n hausigi Sf.fonberW Gehäusen abgelegt. Meistens entwickeln sich daraus Larven, die mittelsthumlicher, später zurückgebildeter Wimpersegel umherschwimmen können.

^t ^"."Unterscheidet drei Ordnungen oder selbst Unterklassen: dre -

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^tt«^ tfjltc ^f^Cif mU 9iaudlfcoft ber @IattciI*^^ e sogenannten wässerigen Niederschläge derS'ÄötÄ die Temperatur der Luft den Eispunkt nachC ^nilberschreitet, in fester Aggregatform auf und unterscheiden sich von den "'dem AU.l ' Thau, Regen beschriebenen Phänomenen. Indeß zeigen sich hier auffallende Analogien.