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6 (1864) Sechster Band. Pacht–Stapelia
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Schwerpunkt

** Wand der Haargefäße und der Schweißdrüsen hindurch in

Wnderungsdrüsen sind diese Epithrlzellen die eigentliche Bildungsstätte der specifisch n Stosse,

Welche die Drüse abscheidet. Es fragt sich, ob auch die Epithelzellen derleudere Stoffe chemisch erzeugen, oder ob sie einfach der Weg ft n *-' . , aelanaen

im Blute vorgebildeten Bestandtheile des Schweißes in die Höhu'S ,, § ^ Ein-'

i-chternfalls könnten diese Zellen nur insofern auf die Zusammensetzn g ^ beidesrualeich

f* fein, als sie nur gewiffen Stoffen den Durchtritt gestatten,

^'Sall: die Drüsenzellen sind sowol die Bildungsstätten gewisser rm u , ,e L>aut der^sse, als sie auch, ebenso wie zugleich die Wand der Haargefäße und re s r ,, ^lbsi

gewisse Bestandtheile des Bluts einfach durchlassen. Zu den rn den Drusen; 1 ^^bildeten Schweißbestandtheilen gehört einerseits das Fett und anderer,etts der 9 ,

^ Schweißes, welcher zwar nicht in jedem Schweiß, wol aber z. B. audl

5 P. Zu den einfach durchgesickerten Stoffen gehören die Salze. Wahr chemsich geh^ obersten Schichten der Epithelzellen langsamer oder schneller zu Grunde, lösen sich ab, Mf7^ischen ihren Inhalt dem Schweiße bei, während zugleich neue Zellen von unt n he nach-

Achsen. Die Absvnderungsgeschwmdigkeit des Schweißes ist eme lehr »A»vme. f J

i mmer iw Einklang mit der Temperatur der Haut, noch m.i dem ^utandrangnach dc-^nr, obwol beide Umstände im allgemeinen aus die Schweißabsonderung ^6 Retrackt7- Vielmehr weist alles darauf hin. daß hier noch ein dritter Zaetor we,eutl'ch m Betrach?^t. nämlich der Einfluß der Nerven, obwol uns dieselben-in den Schweißdrüsennoch mchbekannt find. Besonders pathologische Zustände zeigen dies-sehr deutlich. Es gibt ittam-^ en, bej weichen trotz brennender Hitze der Haut gleichwol die letztere oft ganz rvyeimittet, welche im übrigen besonders auf das Nervensystem wirken, laßt sich die Schwe 5Änderung erheblich steigen,, wobei vielleicht auch die Nerven direct m, w'rttn Der An -und der dem Erbrechen oft vorangehende kalte Schweiß frxjn

" ^ hL obgL letztere weit mehr Schweißdrüsen enthalten. Tr°cknek der Schweiß aus^ Haut ein, so fühlt sich dieselbe mehr oder weniger spröde oder gespannt an, was die F g** gen Bestandtheile des Schweißes, insbesondere der auskrystallis>rt-n^ Salze rstt

Man hat berechnet, daß alle Schweißdrüsen zusammengenommen etwa 4 Kubikzoll RaumLehmen , das ist ungefähr % des Rauminhalts beider Nieren zusammengenommen. Dw

absondernde Oberfläche sämmtlicher Schweißdrüsen hat man aus ' '

was etwa ein Drittel der gesammten Hautoberfläche sein würde Was den Uebung^ xUi > genommener Stoffe in den Schweiß betrifft, so ist uns darüber noch wemgiz^steinsäure und Bernsteinsäure gehen sehr rasch in den Schweiß über. ® en 3 D « aU j: ^eWicherEs ^den sich ebenfalls als solche im Schweiß wieder. Jodkali verrath sich , ^toti en ' erJt naä > mehreren Tagen durch geringe Spuren rm Schweiße. Rwch

wan aus dem Geruch geschlossen hat, zum Theil in den Schweiß ub i g rheuma-

fi* e0ittnenben Krankheiten, welche man sich durch Erkaltung zug ö 3 » m vielfach

tn?K* Sertien und krankhaften Flüssigkeitsanhäufungen ,n den Le b h h bt 3 ^tel hierzui>t zum Zweck der Heilung künstlich zu steig Außerdem eine Reihe

^rzneÄ?^ und der reichliche Genuß von Flussigkett. O ". J 0 { ihre Wirkung auf

dw Schw ^'welche als schweißtreibende Mittel ^ ^ sinch ist. Sofern dies!

' ^b,ondernng sehr zweifelhaft und wenigstens ^ ^ re Wirkung sicher zum

^ heißen The-S genommen werden » ' Pfefferminze und der

^lisi! hechm Waffer. Es Arnica, das Saffaftasholz, welche

Änlich h n heißen Aufguß genommen werden, ferner der Kampher, kohlensaures und essigsaures

. Jnuern eines Körpers, um welchen herum die Mchje

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und Familien - Lerilon. VI,