Hen
Seide, Seidenbau, Seidenfabrikation 621
au ^ bie Methode des Tödtens, da hierdurch die Güte des Stoffs außerordentlich^spinst ^ an nimmt die Cocons von den Reisern ab, reinigt sie von dem äußern loseng> bet Flockseide, und fortist sie nach Farbe, Festigkeit, Größe und sonstigen Beschaffen-es,• * ° llen Gingen sondirt man die gelben von den weißen. Cocons, in denen die Puppei» b cne e ” i i t ', «der welche durchbohrt sind, werden ganz beseitigt; Doppelcocons, das sind solche,bet Ug" ä'ßei Raupen sich zusammen eingesponnen haben (was namentlich dann vorkommt, wennfärbte"* allzu beschränkt ist), sondert man gleichfalls ab. Zur Samenzucht wählt man die lebhaftIitig e kx"'-^sten, ringelartigen aus oder benutzt.auch dazu wol gute Doppelcocons. Die Schmetter-»ach dem a " "ach etwa 20 Tagen aus, leben, ohne dabei einer weitem Pflege zu bedürfen,der ^ g^Eiechen etwa 15 Tage, in welchen die Paarung und das Eierlegen der^Veibchen
Dödtnng werden die Cocons erwärmt. In heißen Klimaten kann dies im Son-^oit lle geschehen. Man setzt die Cocons während der Mittagsstunde den directen Strahlen der9etttK-“ uä und wiederholt dies mehrere Tage hintereinander, wodurch die Thiere sterben. IntoSl me k ^"mten dagegen muß man künstliche Wärme anwenden; diese ist entweder Ofen-^chten^K» Dampswärme. Man schüttet die sortirten Cocons in flache aus Weidenruthen ge-^^perae Gedeckt sie oben mit Tüchern und schiebt sie so in einen Ofen, welcher etwa einebebient, Ö . on 60—80° haben darf. In der Hausindustrie, welche ziemlich weit verbreitet ist,^Her^" ^ n ^ t selten des Backofens dazu, welcher in dem Zustande, in dem er sich nachRtib bie »^"ehmen des Brote» befindet, etwa die richtige Temperatur hat. Nach einigen StundenGefäß ^"Vpen ^otödtct. Will man Wasserdampf anwenden, so füllt man ein großes hölzernesslüchx *7- nedendem Wasser, deckt darüber ein Flechtwerk, welches etwa 1 Zoll von der Wasser-.
b^'t ist, darüber ein Gewebe, das den Dampf durchdringen läßt, und auf dieses dieä u ta n ' welche man schließlich wieder mit einem Tuche bedeckt, damit die Hitze eine Zeit langes sxj ^gehalten wird. Wenn das Wasser vollständig erkaltet ist, ersetzt man es durch kochendes,^">°qlick?' eine Vorrichtung angebracht ist, welche das fortwährende Heißhalten des Wassersffi - • ^ Die Tücher, welche die Cocons während der Erhitzung bedecken, müssen nachher feucht
fei,
^un * 9e • ber au§ ben weichen Theilen der Puppe emporgestiegenen Dämpfe. Bei stärkerer«n 3 würde die Seide leiden. Sind die Cocons getödtet und nachträglich durch Ausbreiten^lbhaz. "b vollkommen getrocknet, so lassen sie sich längere Zeit aufbewahren, bevor sie zum^eiiiie "^-w"'en. Die Güte der Cocons erkennt man an der regelmäßigen Gestalt, an derfcbetfjfli 1 Festigkeit, an der richtigen Schwere, an dem feinkörnigen, gleichförmigen Aussehen der'’Uetfjß unb an der Leichtigkeit, mit welcher sich viele lange Fäden bei dem HerausnehmenDie n ^il Cocons aus dem Haufen abziehen lassen.
^itig beration des Haspelns besteht darin, daß man bie Fäden mehrerer Cocons gleich-sah Fbden vereinigt und zrr einem Strähn aufwickelt. Um dies möglich zu machen,
^burch Cocons zuvörderst in heißes Wasser geben und stark mit einem Reisbesen schlagen.
Neuen nach außen anhängende Floretseide ab. Man entfernt sie, schlägt die Cocons
scheint wiederholt dies so lange in Wasser, bis endlich ein reiner und glatter Faden
V* n ^ ennt die an den Besenrnthen hastenden Fäden von denselben, wickelt sie^?fierqcs-!^"° f^bngt sie bis zur weitern Verarbeitung einstweilen um einen am Rande desober ' befindlichen Nagel. Entweder man arbeitet nun accs dencselben WaffergefäßeAet die Cocons in lauwarmes Wasser von 20
aus demselben30°. Ueber dem Gefäße be-
f)J an 9e Mehrere,- <2! ®^ tene "E einigen feinen Löchern. Durch jedes derselben zieht man diehier t besitzt , ” ,le beiteincmbcr hindurch. Da nämlich der Coconfaden eine zu große
»L ^'^'nander ^ sim verarbeitet werden zu können, so ist es nöthig, mindestens drei oder
fK ‘ ' * u bcretninpn 1™ „»u „w fiimn noch weiter und steigt bis zu 15_20
Üb,
■«uianoet zu vereinigen. Man geht aber hierin mit einem klebrigen
-Ms. Die Seide ist, wie sie von dem Cocon «gene und aus dre beschriebene Wer ewelcher bewirkt, daß zwei nebeneinander he sg »vereinigen Um diese Ver-si, i,^ b ^e Fäden nebeneinander kleben nnd si^ ^ . . ^ nebeneinander liegende Locher geler
L>ng vollkommen zu machen, nimmt man drc durch » ^ ^ trennt die Enden wieder, sodasi
die schlingt sie zehn. bis zwanzigmal nmoinand m t> ein besonderes Loch gesuh^
b>erdl zusammengeleiteten Fäden ansh ^ Haspels befestigt. Der Haspel l
werden die Endpunkte an dem « 9 H^l, an beiden Enden der Ml .
lMkrel? Wagerechten Axe besestrgtes tromm art g ^ %m Uxe gelegene i
stehenden Rädern versehe", ^ ^ Drehung versetzt, daß er rn der Mm verbunden sind. Der Haspel wrrd rn ein ,