644 Senegawurzel Senf
Karpelle in einer Kapsel verwachsen. Dahin gehören Penthorum L. und Diamorpha Niamerikanische Gewächse. _
Senegawurzel. Die Senega gehört in die Familie der Polygalaceen. Die Hauptga^ ^Polygala L., ist eine der formenreichsten des Pflanzenreichs und könnte leicht inAnzahl Gattungen getrennt werden. Sie enthält 'einjährige Kräuter, Stauden, Halbflrabaumartige Gebilde. Die Blüten erscheinen außerordentlich schönblumig deshalb, weil vv ^fünf bleibenden Kelchblättern die mittlern seitlichen sehr groß, blattblumig entwickelt stu -Blume besteht aus 3 — 5 Blättern, welche durch das Rohr der Staubgefäße miteinan er ^
bunden find bis auf die offen bleibende Rückenlinle.vorderste Blatt ist helmig und trägt zwei Reihen von o ,fen. Die Staubgefäße sind acht, nur oben voneinanve^^Die Staubbeutel einsächerig uud an der Spitze ttuLoch aufspringend. Das Pistill hat einen in der 9te9 e ^den, oben ausgeraubeten, zweischneidigen Fruchtknonzwei Fächern. In jedem Fach eine hängende Innren ^Der Griffel ist endständig aus der Bereinigungsstezwei Fächer, mit einer eigenthümlichen, trichterförmig-sonst eigenthümlich gebildeten Narbe. Die Kapsel ist ^ausgerandet, zweischneidig, zweifächerig und an den R« . f(fachspaltig sich öffnend. Die Samen sind ausgehängt- ^selben find glockig von einem fleischigen SameumantelDas Eiweiß ist sehr reich und enthält einen fteine) Tling. Die Senega, P. Senega L., ist eine $ ra . .: lt SDie Wurzel ist holzig, spindelförmig, in der Siegetgebogen, oben vielköpfig. Eine scharfkantige Linie lsigeder einen Seite hin. Ihr gegenüber geht eine hvWulstleiste. Die Rinde ist dick, glänzt wie 11sehr zähe. Das Holz ist sehr weiß. Das Mark ichig-deutend. Die Stengel erscheinen in großer Anzahl,
Sie werden über einen halben Fuß hoch. Dielanzettlich, die obern in der Regel mit längern ^
Die untersten bilden kleine runde Schüppchen, welw ^zahlreich, wie auch die Laubblätter sehr zahlreich s llt "VBlüten stehen in einer sehr dichten Traube, welche naw ^spitz ausgeht. Die Kelchblätter find stumpflichrund, d>egel verkehrt-eirund. Die Kappe der Blume hat ^kurzes Kümmchen. Die Farbe derselben ist gnDer Name rührt von den Senegaindianern her. ^^ 01 $die Radix Senegae ober Senecae als ein vortrefflich^ . ^gegen den Biß der Klapperschlange erprobt. j»l
nommen erregt die Senegawurzel ein kratzendes ® eHalse, wirkt schweiß- und harntreibend, in größer»brechenerregend und abführend. Sie gilt in der 4 et( ,als ein schleimlösendes Mittel bei Brustkatarrhen, doch ist diese ihre Wirkung zweifelhaft- * ^dem wird sie als schweißtreibendes Mittel zuweilen angewandt, beidenfalls in der ÄbkoWir bilden unter a eine durchschnittene Pflanze in y 3 natürlicher Größe ab; b ist eineseitlichen Kelchblätter abgeschnitten, c die seitlichen Kelchzipfel in % natürlicher Größe-
Senf. Man bezieht dieses Gewürz von verschiedenen Pflanzen. Eine Art von ^-rkommt mit vom Weinstock (s. d.). Hauptsächlich aber hat-man weißen und schwarzenweiße Sens kommt von Sinapis alba L. Die Gattung Sinapis L. hat einen aMgleichen Kelch. Die Blumenblätter sind gleich, ganz. Die sechs Staubgefäße haben keine 2lnh^
Die Schote ist von Gestalt länglich oder lineal, walzig, ein wenig gedrückt von der Se> ' ^Klappen sind stark convex, an der Spitze verdickt, mit drei gleichstarken, geradenSamenträger sadig und eingeschlossen. Die Samen stehen einreihig. Sie sind kugelig. Die ^läppen sind nierensörmig, an der Spitze zweilappig, zusammengeschlagen, das Würzelche»»^^
8. alba JL ist eine einjährige, starrbehaarte, bis 2 Fuß hohe Pflanze, welche sich n . f j- averzweigt. Der Stengel ist gefurcht. Die Blätter sind gestielt, leiersörmig, fiet>evfP alt y '
Die Senega (Polygala Senega).