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4 (1839) Vierter Band. Gab-Hyp / bearbeitet von einem Vereine von Landwirthen und Gelehrten, herausgegeben von F. Kirchhof
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kettet. In Betreff der Aufzucht der Gänse wird die Erhaltung undZiehung derselben in wasserreichen Gegenden wohlfeiler als in solchen, woGaffer mangelt, da sie sich von den Meerlinsen und andern Wasserpflanzen""ken, auch allerdings das Wasser zu Vermeidung mancher Krankheit bei-Esagt, denen die Gänse manchmal unterliegen. Obgleich zur Fortpflanzungke Gans zwar schon im nächstfolgenden Winter tauglich wird, so nimmtwan doch dergleichen Gänse nicht zum Brüten, und ebenso wenig die von>hnen gelegten Eier. Am besten eignen sich hierzu die zweijährigen, undssian verwendet sie dazu bis zum 5ten Jahre, schlachtet sie dann aber, weilste später ein schlechtes Fleisch geben; doch macht man mit guten Brutgän-eine Ausnahme, und diese halten sich bis in ihr I5tes Jahr, oft nochlanger dazu ganz tauglich. Man rechnet auf 6 bis 8 Gänse einen Gänse-elch. Bei Gänsen von guter Act, und solchen, die gut durchwintert sind,kginnt die Begattungszeit Ende Januars, bei strengen Wintern aber erst"" Februar. Eine Gans von guter Art und bei > hinlänglicher Fütterung,Namentlich mit Körnern, legt 12 bis 24 Eier. Am besten sind die GänseLegen in ihrem 3ten bis loten Jahre; früher und spater legen sieweniger. Jedes gelegte Ei wird weggenommen und an einem mäßig war-fen Orte aufbewahrt, und so lange damit fortgefahren, bis sie über Nachtdarauf sitzen bleibt, wodurch sie anzeigt, daß sie brüten will. Die Neigung?um Brüten zeigen sie aber auch noch dadurch an, daß sie sich Federn aus-^pfen, daraus ein Nest zu bilden anfangen, auch Stroh und andere Sa-Jkn dazu zusammentragen und darauf sitzen bleiben. Man muß ihnenvann sofort Eier unterlegen, und zwar am besten 13 bis 15, und höchstensven zweijährigen, da diese am besten brüten, 17 Stück; übrigens ist hierbei»nmer anzunehmen, daß einige taub sind. Man macht ihnen im Feder-kehstalle an einem abgesonderten und nicht allzuhellen Orte, oder in derHausflur in einem dazu geeigneten, genugsam großen, hölzernen Kasten, deraber oben offen ist, oder in einem alten Korbe, ein Nest von Stroh unddas man noch mit Nesseln, die sie sehr lieben, durchmengen kann.^as Nest muß allemal niedrig an der Erde eingerichtet werden, damit die'Otutgans bequem herauf- und heruntergehen kann. Auch darf der Ort,sie brüten, nicht kalt und dem Zuge ausgesetzt sein, und man muß da->uc sorgen, daß sie möglichst ungestört sind. Während der Brutzeit muß"an die Gans mit hinlänglichem Futter an Hafer oder Gerste, die manss»geweicht vorsetzt, und mit Wasser versorgen, damit sie das Nest so^"'8 als möglich verlassen darf. Betm Unterlegen werden die Eier mitdi i« 11 ^ slll f "gend eine andere Weise gezeichnet, um zu bemerken, ob siee Gans auch umwendet; im Fall sie dies unterläßt, muß man es selbstsg Un ' während die Gans das Nest einmal verläßt. Viele empfehlen, die^rutgans gar nicht zu raufen. Die Brutzeit dauert 28 bis 30 Tage, nach1 a)er Zeit die Jungen auskriechen. Die ausgekrochenen jungen Gänschen^,rf man nicht eher aus dem Neste nehmen, als bis sie recht trocken, oder,men^" "estreif sind; sollten einige Junge früher zum Vorschein kom-. ' ° sie, wenn sie abgetrocknet sind, weggenommen und an einem

V, m , en , ~ l 'te so lange in Wolle aufbewabrt werden, bis die andern auch1 tutet sind, worauf sie der Mutter wiedergegeben werden. Die Jun-da r s'E", 24 Stunden lang im Neste bleiben, ohne daß man befürchtenrf, sie wurden verhungern, denn bis dahin sind sie noch von dem Eidotter,u dem sie entstanden, gesättigt. Nach Verlauf dieser Zeit nimmt mau