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werden, aber auch zum Einmachen tauglich sind. Am zartesten und fein-sten von Geschmack sind die weißen Gurken; am wenigsten empfindlich gegendie Kälte und daher am zeitigsten im freien Lande zu haben die Trauben-gurke; Gurken, die aus demselben Samen zu oft in demselben Boden ge-baut werden, bekommen endlich einen bittern Geschmack. — Die Gurkekommt in jedem Boden fort, der nur zur Gartenkultur täglich ist; einMilder, nicht zu sehr gebundener, selbst ein mehr sandiger Boden, wenn ereine tiefe Krume hat und weich ist, sagt ihr jedoch am besten zu; in einemnassen Boden kommt sie nicht gut fort. Das Gurkenland muß eine sonnige,gegen kalte Winde geschützte Lage haben, und zu den frühesten Gurkennimmt man, wo möglich, gern ein Beet nahe an einer Wand, von derdie Sonnenstrahlen zurückprallen; auch kann man, die Gurken nahe an derWand selbst pflanzen und sie dann nachher an derselben in die Höhe ziehen.Der Boden muß gut gedüngt und zur gehörigen Tiefe umgegraben werden,und zwar ist letzteres, um di/ Winterfeuchligkeit zu erhalten, im Herbstezu empfehlen. Auch ist es gut, das Land im Winter mit kurzem Düngerzu bedecken, den man im Frühjahre wieder abharkt, wodurch die Frucht-barkeit ausnehmend vermehrt wird. Der beste Dünger zum Gurkenbau istguter, kurzer Pfcrdedünger. Indessen ist frisches Düngen eben nicht geradeNothwendig, und es genügt schon, wenn das Land das Jahr vorher gedüngtwar, , Es ist nicht rathsam, die Gurken zeitig zu legen, indem sie vomFroste zu sehr leiden, und man empfiehlt daher, sie nicht vor der Mittedes Mai ins freie Land zu bringen; die von den im April gelegten Gurken»kernen erhaltene Saat wird häufig durch spate Fröste zerstört. Man em-pfiehlt meistens, 3 Saaten zu machen, und zwar Mitte oder Ende Aprildie erste, dann nach je 14 Tagen die andern. Wo Einmachegurken beson-ders gesucht sind, hat man im Monat Juni noch die letzte Saat zu machen.Die Samen werden entweder gleich ins Land gelegt, oder, um zeitige Gur»den zu erhalten, in Mistbeeten oder Blumentöpfen erzogen und verpflanzt,g« Einquellen der Samen por dem Legen will man von keinem besondernUrtheil befunden haben, ja bei den zeitig ins Land gelegten würde es die^sfahr des Erfrierens befördern. Im freien Lande werden die Kerne inbinnen gelegt, in die man, um das Gedeihen der Gurken zu befördern,^Uch noch klaren Pferdemist zu streuen pflegt. Nach dem Legen der Sa-wen werden die gezogenen Rinnen zugefüllt, so daß diese eine Bedeckung,mindestens 1 Zoll erhalten. Am besten streut man gute Gartenerde,0 diese zur Hand ist, über die Rinnen. In den Reihen legt man die Kör-j * c etwa 8 Z. von einander und zur Vorsorge deren immer zwei zusammen,A. Fall einer der Samen ausbleiben oder eine schwächliche Pflanze geben
sollte
die dann abgeknippen wird, um der vollkommnern Platz zu machen.
"Agende Methode wird, auf vieljährige "Erfahrung gestützt, vorzüglich em-^?hlen. Auf den für die Gurken bestimmten Beeten macht man in de»Und ^ e ’ 1,c 4 bis 5 Z. tiefe Rinne, legt unten in diese ganz kurzen Dünger
»tw wieder 2 bis 3 Z. gute lockere Gartenerde. Hierein legt man
ttw ^ Kerne \ Z. tief, und so, daß die Stelle, wo die Kerne liegen,bald ^i- Wf 2'8 er bleibt, als die zu beiden Seiten befindliche Erde. Sa-
wird K^ne aufgelaufen und etwas gewachsen sind, zieht man die Erderuehr hervor und lockert sie dann gehörig auf. Man kann auch diet^' w ? cin die Kerne liegen, mit feiner, gesiebter Holzerde vermischen,rch ihre Lockerheit noch mehr befördert und erhalten wird. Neuerdings