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Hacke.
,8 bis 15 Z. lang und mit einem 2^ F. langen, starken hölzernen Stiele,versehen. Sie muß stark von Eisen, gut verstahlt und scharf sein. Mangebraucht sie zum Aufhacken der Erde, zu Grabenarbeiten und zum Aus-rotten der Stöcke und Baumwurzeln, b) Die Schalhacke, muß ü Z-breit, ebenso hoch, und vorne gut verstahlt und scharf sein. Der hölzerneStiel ist 3 F. lang, und die Hacke muß mit dem Stiele einen Winkelvon 60 bis 66 Graden machen, je nachdem diese Hacke auf der Ebeneoder den Bergwänden gebraucht werden soll; im letzter» Falle muß derWinkel spitziger sein, als im erster». Diese Hacke wird unter andern auchbei der Waldkultur vornehmlich dazu gebraucht, um Streifen oder Platzevom obern Schwülch zu befreien, und die Erde aufzulockern, damit Holz-samen hineingesäet werden können, c) Die zweizinkige Hacke, n»'*
2 F. und 2 Z. langem Stiele, der an dem Oehre sehr niederwärts gebogenist, hierauf sich aber wieder erhebt, so daß er mit der Klinge einen rechtenWinkel bildet. Die Klinge ist in 2 Hacken getheilt, die II Z. lang undan der Schmide 2i Z. breit sind. Diese Hacke wird in einem festen, tho-nigen und steinigen Boden sehr vorthcilhaft angewendet, d) Die Picken-hacke, mit einem 1F. langen Stiele. Der Theil der Klinge, welcher diePicke bildet, hat eine Länge von 19 Z und ist an dem Oehre 1 Z. breit/verjüngt sich aber von da bis zu 4 Linien und geht endlich in eine -Spitztaus. Der andere Theil, welcher eine Hacke ausmacht, ist 4 Z. lang u»dan der Schneide 2 Z. breit. Dieses Werkzeug wird zur Bearbeitungder Weinberge gebraucht, e) Die Weinberg shackc, dient zur Bearbei-tung der Weinberge. Ihr Stiel ist 2 F. 2 Z. lang, entweder gerade oderzuweilen nur gegen das Ende ein wenig gebogen, und in diesem Falle 2 §>und 8 Z. lang. Er bildet mit der Klinge einen spitzigen Winkel. '
Klinge ist etwas gekrümmt, 13 Z. lang, am obern Rande 8.^3, und unke" :
an der Schneide 6 Z. breit, k) Die Weinbergshacke mit langet I
Klinge. Ihr Stiel ist 1^ F. lang, etwas gekrümmt und bildet mit der ,
Klinge einen spitzigen Winkel. Die Klinge ist gebogen, 13 bis 14 Z. lang |
und oben am Rande, wo sie ziemlich dick ist, 6^ Z., unten an der Schneiaber nur 3^ Z. breit. In Frankreich bedient man sich dieser Hacke 1
Bearbeitung der Weinberge, die an steinigen Hügeln liegen, g) Die ä r °” J
dreizinkige Hacke, mit einem gegen das Ende gekrümmten Stiele vl>>
2 F. Länge. Die Zacken der Klinge sind 8 Z. lang und vereinigen r* 1
oben in eine 2 Z. breite Platte, so daß die ganze Klinge, die Dille ^
mitgerechnet, eine Länge von 10 Z. hat. Die Zacken sind oben 1 3-?^ .
unten an der Spitze 6 Linien breit und stehen gegen die Mitte ihrer La l
14 Linien weit von einander ab, wodurch die ganze Klinge eine Breite " & j
"i\ Z. bekommt. Man bedient sich dieser Hacke, um festes Erdreich v ^ ( j
solchen Boden zu bearbeiten, wo viele Quecken wachsen. i>) Die H , j
mit gekrümmter Klinge. Man bedient sich derselben, um t
graben auf den Wiesen zu eröffnen. Ihre Klinge ist 8 Z. lang und f
breit; der Stiel hat eine Länge von 4 F. !) Die Hacke mit du ^
brochener Klinge, hat einen 3 F. langen Stiel; ihre Klinge hnt g. [(
Lange von 9 Z., und in der größten Ausdehnung eine Breite z
Die ziemlich eiförmig gestaltete Klinge ist an der Schneide ausgeraubtin der Mitte mit einem eirunden Loche versehen, wodurch sie leidst" .^r i|
Das Loch ist 4 Z. breit und 4\ Z. lang. k) Die Hacke mit br ^ $
Klinge. Man bedient sich ihrer, um an den Gebirgsabhängen die /