Hahnklisporn — Hnidclerchc.
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freien Orte. Diese Pflanze ist für Italien und Spanien und andere südlicheGegenden ein wohlthätiges Futtcrkraut, grün; aber besonders getrocknet undunter das Heu geschnitten, für alles Vieh, vorzüglich für Pferde. Bei unshat sie in Garten schon die strengsten Winter ausgehalten und man hatste auch schon im Freien versucht, c) Beweglicher Hahnen köpf(H. gyrans), eine 2 F. hohe, zweijährige Pflanze aus Bengalen, mit ge-stielten, länglich-elliptischen Blättern, kleinen Seitenblättern und im Som-mer röthlichen, am äußern Rande der Fahne blauen Blumen in Endtrauben.Diese Pflanze besitzt die Merkwürdigkeit, daß sich ihre Blätter gleichsam frei-willig bewegen, indem sich dieselben in gesundem Zustande der Pflanze, ohnealle äußere Veranlassung, bei trübem Wetter und in der Nacht, wie beiSonnenschein, meist abwechselnd, von oben nach unten, und so auch um-Zekehrt drehend, bewegen. Sie wird aus Samen im Mistbeete gezogenund nachher in Töpfe verpflanzt, als Treibhauspflanze behandelt, da siestets sehr warm stehen will. Sie verlangt eine etwas fette und nahrhafteGrde und nur mäßige Feuchtigkeit. d) Bunter Hahnenkopf (II.Pictuni), aus Guinea, strauchartig, mit gegliederten, lanzettförmigen, dun-kelgrünen, gelbgeflcckten Blättern, eirund-lanzettförmigen Asterblättern undpurpurrothen Blumen in langen, ährenföcmigen Trauben; wird ebenfallsaus Samen im Mistbeete gezogen und nachher in Töpfe verpflanzt, hinterPein Fenster gehalten.
Hahliensporil, (Ploetramlins), eine Zierpflanze mit üfpaltigem,2lippigem Kelche; mit röhriger, rachenförmigcr, am Grunde der Rohrshvckriger oder gespornter Krone, und 4 runden Samen im bleibenden Kelche.^>er strauchartige Hahnensporn (P. fruticosus), eine ausdauernd«^apppflanze. Die kreuzweise gegen einander überstehenden Zweige haben^förmige, langgespitzle. etwas runzlige, ungleich gezähnte, am Grunde ganz-wndige, unten röthlich gerippte Blatter; die blaßblauen Blumen stehen inschlich langen Endtrauben; die Blüthe erfolgt im Juli, August und später,^iese Pflanze verlangt eine gute nahrhafte, mit etwas *wenig Lehm ver-nichte Erde, und muß in einem mäßig warmen Zimmer.durchwintertN^den, wo sie nur mäßig feucht gehalten wird. Im Frühlinge, wenn^'Ne Nachtfröste mehr zu fürchten sind, kann man die Pflanzen mit dem§^llen aus dem Topfe nehmen und an einer warmen beschützten Stelle insÜwie setzen. Die Fortpflanzung geschieht auf leichte Weise durch Stecklinge.
> Hahnentritt, eine fehlerhafte Gangart bei dem Pferde, wobei^flelbe, besonders im Schritt, einen oder beide Schenkel unnatürlich hoch^ p>e Höhe hebt, so daß dadurch ein unangenehm aussehender Gang ent-, Die Ursache davon ist noch völlig unbekannt, da eine sichtbare krank-te Veränderung an dem Schenkel nicht wahrzunehmen ist; daher hatstud) kein Mittel gegen dieses Uebel. In der Regel ist jedoch «ine^wache in den Hinterschenkeln damit verbunden.
«d- ^aide oder Heide, nennt man in einigen Gegenden den Waldc Forst.
e t . Haidckerche, Wald- oder Baumlerche (Alauda arborea), istkleiner, als die allgemein bekannte Feldlerche, 6 Z. lang und 12 bisliebt ^"t; sie erscheint wegen ihres kurzen Schwanzes kurzgebaut und."was plump aus. An Farbe gleicht sie der Feldlcrche (s. Lerche),^ etwas dunkler braun, und die äußersten Schwanzfedern sind nur^heil weiß; auch ist der Kopf mit einem weißlichen Kranze, von einem