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Erster Theil.
Die Zahl der unbeschäftigten Handwerker hatte bei wieder«kehrendem Frieden, im Jahre 1816 durch das ganze Königreichsehr zugenommen, und da noch zwei mißrarhene Ernten hinzu-kamen, so war die Lage der ärmern arbeitenden Klaffe höchstbedauernswürdig. Die wachsende Zahl der unbeschäftigten Händeund der erhöhete Preis der Lebensmittel wirkten vereint dahin,den Arbeitslohn sehr herabzudrücken, so sehr, daß es selbst demvöllig beschäftigten Arbeiter unmöglich wurde, seine Lebensbedürf-nisse auch mit den schlechtesten Nahrungsmitteln durch seine Ar-beit zu bestreiken, wovon allgemeine Klage und Unterbrechung derbürgerlichen Ordnung die Folge war. Im Jahre 1818 über-reichten die Bandweber von Coventry dem Gouvernement einGesuch um Beistand, das einem Ausschuß aus dem Hause derGemeinen zur Untersuchung übergeben wurde. Im Laufe der-selben ergab sich, zum Theil durch Berichte der Manufacturi-sten, die aus London, Macclessield, Eoventry und bald aus al-len Distrikten Englands, wo man sich mit Seidenarbeit beschäf-tigte, einliefen, daß, obgleich viel individuelles Elend unter denarbeitenden Handwerkern!m Allgemeinen herrschte und dieses in ^den genannten Ursachen feinen Grund hatte, dennoch kein Grundvorhanden war, zu glauben, daß auf den Seidenwebern ein be-sonderes Elend laste; im Gegentheil bewies sich der, im ganzenKönigreich wachsende Verbrauch seidener Fabrikate und die dar-aus hervorgehende Vermehrung der Fabrikation; und daß, un-geachtet der großen Anzahl von Webstühlen, diese alle in Thä-tigkeit, die Weber alle beschäftigt, wohl aber wegen der theu-ren Preise, oft genöthigt waren, ihr Tagewerk über die gebräuch-liche Zeit hinaus zu verlängern, um den Lohn zu vergrößern.
Unter diesen Umständen war es nur natürlich, daß die ver-zweifelnden Arbeiter jedes, ihnen geeignet scheinende Mittel er'griffen, um sich Hülfe zu verschaffen; doch ist es zu verwundern«daß die Manufackuristen, welche sahen, wie ein Etablissementnach dem andern entstand, während der rommerzielle Umsatz derbestehenden sich vermehrte, die Ansicht auSsprachen, daß diese*wachsende Verkehr, der Hand in Hand mit jenem Elend ging«in der Handelsfreiheit seinen Grund habe, und in dem Sinn*UNi Beschränkungen derselben baten. Nicht ohne das größffErstaunen sehen wir den Ausschuß zur Untersuchung, in d,'*Ansichten dek Bittsteller eingehn und mit Nachdruck zu Verft'gungeN rathen, die, wenn sie in Wirksamkeit getreten warewals erste und unvermeidliche Folge die Vermehrung des Uebrl