Viertes Capitel.
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pen zu berühren, was ihnen, wie leise und vorsichtig es auch ge-'' schchen möge, stets nachteilig ist. Doch ist dieses Verfahren im-^ wer ruhestörender als das des Hrn. Swayne, und mögte deß-^ halb letzteres vorzuziehen sein.
^ Sobald die Raupe zu erkennen giebt, daß der AugenblickI» des Einspinnens nahe sei, muß man zu diesem Behufe kleine>- Büschelchen von Heide, Ginster, Bohnenstroh oder sonst biegsa->' wem weichen Buschwerk, aufrecht auf die Bretter (Horden) in3rvischenräumen von 15 Zoll aufstellen, so daß sie Reihen bil-" den. Diese Reiser müssen von der Länge sein, um bogenför-" Wig umgebogen zu werden, und die Luft muß ungehemmten' Durchgang durch dieselben behalten, weil es sich, wenn die Zwi-^ Aenraume zu eng sind, oft ereignet, daß die Raupen aus>- Mangel an Raum, an einer Wohnung zu Zweien bauen undb dopple Cocons entstehen. Die Seide, welche man aus diesen^ 8/winnt, eignet sich so wenig zum Abwickeln, daß ein einfacher^ ^ocon mehr Seide liefert als ein doppelter; und dennoch findete ?ft so wenig Aufmerksamkeit auf die Abwendung dieser Art des' ^erlusteS statt, der gerade dann am nächsten liegt, wenn eine^ hinlängliche Quantität Raupen, im Verhältniß des Raums und^ der Zweige vorhanden ist. (s. Fig. 6.)
' Sind nun die Raupen in hinlänglicher Zahl in den auf«
< gerichteten Zweigen vorhanden, so macht man in paralleler Rich-' düng mit denselben ähnliche Hecken. Die Zwischenräume glei-l wen den gebogenen Eingängen, oder, den bis an die Spitze
> ^gewachsenen Sommerlauben. *) Diese Periode erfordert die
> größte Aufmerksamkeit. Den trägen Raupen muß geholfen
erden, damit sie die geeignete Stätte finden, und diejenigen,
' ^edche noch die mindeste Neigung zum Fressen zeigen, müssen^ ! Ehrung erhalten; denn so lange sie noch irgend Futter bcgeh-
Zu Montauban in Quercy ist es gebräuchlich, sich flacher, runder^ rbe zum Einspinnen der Raupen zu bedienen, die inwendig mity r>uchn>crk versetzen sind. Dieser füllt nur ^ vom Raume des Korbesz - der übrige Raum dient dazu. um die Raupen hinein zu setze» undrwrath hinweg zu nehmen. Das Gesträuch wird an den Enden undan den Spitzen, mit Packfaden zusammen gebunden. Ueber jeneK^wen, die sich 3 bis 4 Fuß über den Korb erheben, wird nun einebpe von Papwr gelegt, weil man diese Bedeckung den Raupen für"S-nehm hz,r,
D'°le Einrichtung ist sehr vorzüglich, weil die Raupen dabei einen luf-! küp" Aufenthalt finden, als in den, auf einem Gestell angebraibten undLauben. Allein sie ist kostbarer und fordert einen grö-! Raum. (Bemerkungen über den Seidenbau von A. Stephcnsonj.