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Zweiter Theil.
ren, werden sie sich nicht einspinnen. Zuweilen steigen sie nocheinmal von den Zweigen herab, die sie, um sich einzuspinnen,erklettert hatten, und nehmen die letzte Nahrung zu sich.
Ein eifriger Beobachter sagt: -Ich habe gesehen, wie dieSeidenraupe, im Herabsteigen von den Zweigen, den Kopf nachunten gekehrt, auf halbem Wege inne hielt, weil ihr Verladgen nach Nahrung schon wieder geschwunden war, ehe sie denBoden erreicht hatte; in diesem Falle muß man ihnen denKopf wieder nach oben richten, weil jene Stellung ihnen schadelich ist.» Wenn in der genannten Periode viele schwach undunthätig an den Zweigen hängen, ohne Futter zu nehmen, nochsich einzuspinnen, so muß man Mittel anwenden, um sie dajUanzureizen. Ehemals bediente man sich dazu starker Gerüche, Z'B. gebratener Zwiebel, die man in das Zimmer brachte. Diestbelebte die Raupen, regte sie an, ihr letztes Mahl zu sich i"nehmen, und die, welche keine Neigung dazu hatten, ihre Ar'beit zu beginnen. Unfehlbar erreicht man jetzt seinen Zweckdurch das, - allgemein angewandte Mittel, die Raupen in ein?erhöhte Temperatur zu versetzen.
Vielleicht mögen diese kleinlichen Berichte überflüssigscheinen; aber nur bei ausdauernder, in die kleinsten Detail»gehender Sorgfalt und Aufmerksamkeit, ist ein selbst nur erträgtttcher Erfolg zu erwarten.
Wenn die Arbeiten, die ein Etablissement erfordert, rilltobenhin geschehen, die Hecken schlecht geformt, oder auch ga^oder stellenweise zu dicht sind, so daß der Luftzug dadurch <st'hemmt wird, nicht minder wenn der Raum im VerhältnißRaupenzahl zu groß ist, so wird sicherlich ein schlechter Erso^die Erwartungen vereiteln, und statt einer angemessenen Zavseiner einfacher Cocons, werden viele doppelt, andere unvo^kommen oder beschmutzt sein; viele Raupen sogar werden "st"cken, bevor ihre Arbeit beendigt ist.
Es ist in jedem Alter der Raupe wesentlich, daß die Te>"peratur, in der sie lebt, gleichmäßig sei, doch in keinem ist tnothwendiger, als wenn sie ihre Cocons bilden will. Wenn bsich zu dieser Zeit in zu kalten Räumen befindet, hörtzu arbeiten auf. Ist der Seidenball in dem Augenblick "0dünn genug, so kann man deutlich wahrnehmen, wie s"Innern desselben ganz unthätig ist, oder sich doch nur sehrstig bewegt. Erwärmt man die Temperatur wieder mehr, >sieht mau, wie sie mit erneuter Thätigkeit anS Werk M'