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Das Ganze der Seiden-Manufactur, nach ihrem Ursprunge, Fortschritten und jetzigen Standpunkte dargestellt : enthaltend gründliche Belehrungen über die Cultur, das Abhaspeln, Zwirnen und Weben der Seide, nebst Abbildungen und Beschreibung aller dazu erforderlichen Geräthschaften und Maschinen, insbesondere der Jacquard-Maschine und anderer mechanischen Webstühle
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Achtes Capitel.

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zurückgeworfen wird, und weßhalb ein so gedrehter Faden nieden Glanz eines festen Fadens haben kann. Ein andererNachtheil besteht bei der Spinnenseide darin, daß sie nicht,wie die der Seidenraupe, abgewickelt werden kann, sonderngekämmt und dann gesponnen werden muß. Dadurch ver-liert diese Seide die Glatte, die ihren Glanz und ihre Schön-heit bedingt. Daß diese Wirkung die Folge ist, ist noch durchdas Zeugniß des Herrn Le Hire bestätigt, der, als mandie Strümpfe von Spinnenseide der königlichen Akademie über-reichte, sogleich deren Mangel an Glanz bemerkte. Ein ande-rer Einwurf, den Neanmur gegen die Seiden - SpinnenzuchtWacht, ist neben der schlechten Dualität der Seide die ge-ringe Quantität, die sie liefert. Bei dem Vergleich zwischen^rr> Ergebniß der wirklichen und der Spinnenseide, sind die^rteeme angenommen, um das Resultat möglichst schlagenddarzustellen. Der vielerwähnte Naturforscher sagt: -Die groß-tu Cocons der Seidenraupe wiegen vier, die kleinsten dreiGran; die der Spinne einen Gran und verlieren, nachdemder Staub derselben ausgeklopft ist, -ß ihres Gewichts.« ErUirnmt daher an, daß die Arbeit von zehn Spinnen noch nichtder von einer Seidenraupe gleich komme und daß zu einemPfund Seide 27648 Insekten erforderlich sind. Da aber dieSäcke ausschließend das Werk der Weibchen sind, womit st>hr« Eier umgeben, so ergiebt sich, daß 55296 Spinnen ausiezo-8«n werden müssen, um ein Pfund Seide zu liefern. Allein>eses würde auch nur von den besten Spinnen zu erhaben sein,«nn die schlechter» Spinnen liefern im Verhältniß zu jenen,^Um ein Zwölftheil Seide. Das Aespinnst von 280 dieser^usekten würde deßhalb nicht Mehr Seide liefern, als eine ein-ige der kunstfertigen Seidenraupen, und 663,552 Spinnenwurden erst ein Pfund Seide produciren. Diese letzte Berechnungjedoch in ihren verschiedenen Annahmen gewiß irrthümlich;^ scheint der Verfasser sich dem Fluge der Einbildungskraft ci-'germasstn überlassen zu haben, und dieselben nicht das einfache^ rg^niß von erwiesenen Thatsachen gewesen zu sein. Da aberkr Vortheil der Seidenzucht im Verglelcki zu dem der Spinnen,^ eminent und zugleich so augenfällig ist, so bedurfte es keiner^Vertreibung in der Darstellung, um die Nichtigkeit des Plans»n Herrn Bon zu beweisen.

Mit etwas bessern, Erfola hat der menschliche Forscbunqs-E'st 6ef unter der Fläche des Oceans gesucht und ein feines Ge-