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Zweiter Theil.
sieht man. daß jedes sich auf seinem Hintertheil erhebt, Kopf und Körpernach allen Richtungen hin bewegt, einen kaum sichtbaren eiförmigen Coconspinnt und gleich der Seidenraupe im Innern desselben bleibt. So webtes sein eigenes Todtenkleid und scheint nur geboren, um zu sterben.
Diese Millionen und aber Millionen Cocons, wie Hr. Loziüressie beschreibt, bilden ein weißes Gewand, worin die Raupe gekleidet er-scheint. Während sie aber mit demselben geschmückt ist, befindet sie sichin einer Art von Erstarrung. Nicht sobald aber haben die Insekten ihrGewinnst beendigt, so sucht die Raupe sich ihrer zu entledigen, was ihrendlich, aber nicht ohne große Erschöpfung gelingt. Ihr Appetit ist nunvorüber, sie verpuppt sich, wird Schmetterling, scheint, nachdem dieserviele hundert Eier gelegt, den Zweck ihres Daseins erfüllt zu haben undstirbt. Acht Tage nach der Bildung der kleinen Cocons, gehen Ichneumon-stiegen aus den Larven hervor, und das weiße, unbeschreiblich feine Ge-winnst bleibt zurück. Diese Substanz kann nun ohne alle weitere Vorbe-reitung gesponnen werden. Nach Hrn. v. Loziöres Ansicht ist dieses Ge-winnst, in jeder Beziehung, weit vorzüglicher als Baumwolle» in derHinsicht sogar der Seide vorzuziehen, daß es ergiebiger und weniger Zeitund Mühe zu dessen Produktion erforderlich ist. Es sind jedoch nun bei-nahe 40 Jahre verstrichen, seit Hr. v. Loziüres seine Bemerkungen überden Gegenstand bekannt machte, und es sind seitdem keine Versuche ge-macht worden, die Vortheile, die daraus zu erwarten sein sollten, zu rea-liflren.