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Das Ganze der Seiden-Manufactur, nach ihrem Ursprunge, Fortschritten und jetzigen Standpunkte dargestellt : enthaltend gründliche Belehrungen über die Cultur, das Abhaspeln, Zwirnen und Weben der Seide, nebst Abbildungen und Beschreibung aller dazu erforderlichen Geräthschaften und Maschinen, insbesondere der Jacquard-Maschine und anderer mechanischen Webstühle
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Dritter Theil.

Geschicklichkcit; sie müssen in kühleres Wasser, als die anderngelegt werden, und wenn sie geschickten Händen übergeben wer-den, liefern sie eben so gute Seide als die übrigen. Zu de»Dupions und Choquetten ist gleichfalls ein geschickter Haspelsnothwendig. Beide Sorten erfordern heißeres Wasser als gut?Cocons.

In Piemont, wo die beste Seide gewonnen wird, wirddas Abhaspeln vermittelst einer Maschine bewerkstelligt, vonder hier die Zeichnung gegeben ist. (S. Fig. 7.)

^ ist ein Sieder von 18 Zoll Lange und 6 Zoll Tiefe, >»Backsteine auf die Weise eingelassen, daß man darunter ei»Holzkohlenfeuer anzünden kann. Will man sich anderer Feue-rung bedienen, so muß man noch einen kleinen Rauchfang odskSchornstein hinzufügen, um ven Rauch abzuleiten. ü F ißein starkes hölzernes Gestell, auf welchem der Haspel mit sei-nen verschiedenen Werktheilen ruht. D ist der Haspel,-wora»!die Seide gewickelt wird. a ist der Leger, welcher die Nie-tung des Fadens auf den Haspel leitet; ü o ist das Räderwerkwelches den Leger in Bewegung setzt. Der sogenannte Haspsist nur eine hölzerne Spindel, mit einem krummen GrifftEnde, der dieselbe dreht, und mit vier Armen, die in die Maschi^eingefügt sind. Diese vier Arme stützen die vier Schlager ods'Leisten, worauf die Seide gewickelt ist. Diese Leisten, die »»der Achse parallel laufen, befinden sich in der erforderlichen Ent-fernung von einander, um, wenn die Seide herumgewunden wi^'einen Strang von angemessener Länge zu bilden. Sie stehe"ungefähr auf die Weise von einander, daß ihr Umkreis ei^8)ard beträgt. Eines von jedem der zwei Paar Arme istder Mitte seiner Länge mit Angeln versehen, damit es sichsammen klappen läßt, und der auf den Armen ruhende Stra^sich senken, oder dem Mittelpunkt nähern könne, wie es n"gerade erforderlich ist. Indem man auf diese Weise die Leiste"verkürzt, kann man mit Leichtigkeit die Seidenstränge abziehtwenn das Gewinde fertig ist. !

An dem, dem Handgriff der Spindel entgegenstehend^'!Ende, an dem Gestell L befindet sich ein, mit 22

versehenes Rad; dieses setzt ein anderes Rad c, welches die d»^pelte Zahl Zähne hat, in Bewegung und das mit deman der gesenkten Achse a- befestigt ist; dieses hat wieder aentgegengesetzten Ende das Rad ü mit 22 Zahnen,

horizontales, 45zähnigeS Kammrad in Bewegung setzt.