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Das Ganze der Seiden-Manufactur, nach ihrem Ursprunge, Fortschritten und jetzigen Standpunkte dargestellt : enthaltend gründliche Belehrungen über die Cultur, das Abhaspeln, Zwirnen und Weben der Seide, nebst Abbildungen und Beschreibung aller dazu erforderlichen Geräthschaften und Maschinen, insbesondere der Jacquard-Maschine und anderer mechanischen Webstühle
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Dritter Theil.

angekommenen Seide, vor der schon länger in den Lagerhäusernbefindlichen geben, kann unS auf den Grund der vorzüglichernQualität der italienischen Organsin leiten. Diese nun macht eSauch erklärlich, weßhalb die ausländische gezwirnte Seide, wennauch nicht häufig, doch zuweilen, von englischen Seidenweberei,trotz der hohen Steuer verlangt wird. Bis zum Jahre 1824belief sich diese zu Gunsten der englischen Seidenzwirner, auf 9Schilling pr. Pfund, wahrend die rohe nur mit der Normal-steuer von einem pei»,^ belastet war. Auch ward diesem Ma-nufacturzweige dadurch ein solcher Aufschwung gegeben, daß diedoppelte Quantität Seide in England gezwirnt wurde. Den-noch verringerte sich die Einführung der gezwirnten Seide umnichts, obwohl sie mit einer Steuer von 7 Schilling 6 Pence be-legt war. Dieser Jmpvst, zu Gunsten der einheimischen Weber,ward später auf 5 Schilling 6 Pence, und im Jahre 1829, auf3 Schilling 6 Pence pr. Pfund reducirt, ohne daß auch dadurchin der eingeführten Quantität ein wesentlicher Unterschied be-merkbar geworden wäre. Diese Facta ergeben also mit ziemli-cher Gewißheit das Resultat, daß ausländische Organsin in einergewissen Menge, und zu einigen Manufacturerzeugnissen demWeber unentbehrlich ist und er sie deßhalb immer kaufen wird,wie theuer sie auch sein möge. Jeder Jmpost würde daher ^für den Zwirner ohne Nutzen, für den Weber aber sehr drü- ;ckend sein. Gewiß ist es indeß, daß der Vorzug der italieni-schen Organsin nicht von so großer Erheblichkeit ist und vieleder bedeutendsten Manufacturisten nur der, in England gezwirn- jten Seide sich ausschließend bedienen. ^

Der Parlamentsbeschluß vom Jahre 1824 abolirte bei-nahe gänzlich die Besteurung der rohen Seide und rcducirte die ^Steuer der gezwirnten bedeutend; es wurde dadurch, wie scheu Igesagt, unter den Seidenzwirnern eine große Anregung bewirkt, >die bis dahin den Forderungen der Manufacturisten nicht zu ge-nügen vermochte. Dieser Zustand hatte nicht nur eine große Er-weiterung der Etablissements, und die Errichtung neuer Zwirn-mühlen zur Folge, die in verschiedenen Gegenden Englands eta-blirt wurden, sondern er lenkte auch die Aufmerksamkeit scharf-sinniger Köpfe auf die Verbesserungen der Zwirnmaschinen undzu Borschlägen, wie dieses Geschäft durch eine neue Verfab-rungsweise zu verbessern sei. Jedoch scheint es nicht, daß >U*Wesentlichen neue Erfindungen darin gemacht worden sind, undbeschränken sich dieselben, bis auf einige unerhebliche Ausnah-

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