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Dittcr Theil.
Aufnahme der Achse der Spule. In einem dieser Löcher desfindet sich eine Springfeder, welche das eine Ende des Drahtsgenügend herunter drückt, damit das andere Ende in das ent-gegengesetzte Loch hineinpaßt. Ist derselbe auf diese Weise hin-eingeschoben, so verhindert die Feder das Zurückgehn desselbenund stellt dem Abwechseln der Spulen kein Hinderniß entgegen-
Das Einzige, was beim Wickeln der Spulen zu beobachtten ist, besteht darin, daß man darauf siehet, daß die Seide leichtvon denselben loslaßt. Es ist zu dem Ende am besten, sie inGestalt eines doppelten Kegels zu wickeln. Dieses Geschäftwird gewöhnlich jungen Kindern anvertraut. An der Seite desWcberschiffs befindet sich gewöhnlich ein, mit der innern Höh-lung desselben correspondirendes Loch, worin sich ein gläsernesAuge befindet, welches das Abschneiden des dadurch hinlaufen-den Fadens verhütet. Durch dieses Loch zieht der Weber dasEnde des Fadens und legt es so tief, daß, wenn er den Mundgegen das Auge bringt und den Athem einzieht, die Seid?durch den Luftzug ihm in den Mund kommt.
Der Weber setzt sich nun in den Sitz des Webstuhls,lehnt sich leicht gegen die Walze und stellt die Füße auf denLrctschämel. In die rechte Hand nimmt er den Griff derSchnur, welche an dem linken Schlägel befestigt ist; die linkthalt den Deckel des Rieths. Das Webschiff wird in die Oefstnung, gegen einen der Schlägel, und zwischen diesen und de»Aufzug gesteckt. Der Weber beginnt seine Arbeit, indem erdem Fuße einen der Treter niederdrückt, mit diesem senkt si^zugleich die eine Hälfte des Aufzugs, während die andere si^hebt; dann giebt er dem Handgriff des Schlägels einen Stoßoder Ruck, so daß das Wcbschiff durch den Raum, zwischen l>e"Faden des Aufzugs, in der entgegengesetzten Richtung und gegt"den andern Schlägel geworfen wird, und der Faden, der de»Einschlag bildet, zwischen denen des AufzugS durchschießt.auf wird die Lade nach dem Gewebe mit der linken Hand b>"'geworfen und der Einschlagfaden, welcher lose zwischen demAusizug lag, wird nach dem Kettbaum zu getrieben. Dann wird »eandere Treter niedergedrückt und das eben detaillirte Verfahr^geschiehet nun umgekehrt. Die zwischenliegenden Aufzugs' 'den verändern den Platz, die obern werden die untern, und daWcbschiff geht durch einen zweiten Stoß durch dieselben zuruan den Platz, von wo es vorhin weggestoßen ward. Die La 'welche durch ihr eigenthümliches Gewicht in ihre verticale Lag