Drittes Capitel.
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zurückgeht, wird abermals vorgestoßen und eine fortgesetzte Wie-derholung dieser gesammten Bewegungen machen das Webenaus. Wenn die Arbeit so weit vorgeschritten ist, daß mehreZoll Gewebes sich gebildet haben, so wird dieses auf die Walzegewunden, deren Umdrehung durch einen kurzen Hebebaum be-wirkt, welcher in die rechts an der Walze angebrachten Löchereingreift. Am Ende der Walze ist ein zackiges Rad ange-bracht, in dessen Zacken ein Zapfen eingreift und die Walze,nach dem Umdrehen, in der Stellung feststellt, die ihr dadurchgegeben worden- Das entstandene Gewebe wird durch kleineHäkchen in demselben Grade der Breite erhalten, die mit Schnü-ren durch die Rollen laufend, sich an jeder Seite des Web-stuhls befinden und an den herabhängenden Enden Gewichtehaben.
Das glatte Weben ist, wie wir gesehn, eine sehr einfacheOperation, und es möchte anscheinend nicht schwer sein, sich dar-in mit einiger Uebung die erforderliche Geschicklichkeit zu erwer-ben. Dennoch bedarf der Weber dieses und eines nicht unbe»beulenden Grades von Geschicklichkeit und Aufmerksamkeit, umsowohl ein gutes Gewebe, als auch eine hinlängliche Mengebesselben zu beschaffen, wie zu seinem Lebensunterhalt erforder-lich ist.
Viele Weber drücken zu schnell die Trctschamel nieder, waSbie üble Folge hat, daß die feinsten Fäden durch zu schnelleAnspannung reißen, was auch durch die stärkere Friction gegenbie Zähne der Kämme leicht geschehen kann. Es ist dann eingroßer Zeitverlust, die abgerissenen Faden zu ergänzen, und oft'st dieser so erheblich, daß man den ganzen Stoff vielleicht,"h"e diese üble Zufälligkeit, in der Zeit, die ihre Beseitigungrostet, hätte weben können. Noch größer ist das Uebel, wenn"och dem Reißen der Fäden, das Weberschiff noch eine Zeitlang fort agirt. Die abgerissenen Fäden können nicht mit den""-gespannten in gleicher Richtung bleiben; sie kreuzen entwe-rt sich über denselben, oder wirren sich dazwischen und schadenbadurch sowohl der Güte, als dem Ansetzn des Fabrikats; sehr"st hemmen diese abgerissenen Fäden auch den Gang des We-""schlsss und werden dadurch wieder Veranlassung zum Reißen"°-h mehrer.
Treibt der Weber das Schiffchen durch einen zu gewaltsa-men Stoß gegen den gegenüber stehenden Schlägel, so erschlafft°°>ni Zurückprallen der Faden des Einschlags, dessen gehörige