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Das Ganze der Seiden-Manufactur, nach ihrem Ursprunge, Fortschritten und jetzigen Standpunkte dargestellt : enthaltend gründliche Belehrungen über die Cultur, das Abhaspeln, Zwirnen und Weben der Seide, nebst Abbildungen und Beschreibung aller dazu erforderlichen Geräthschaften und Maschinen, insbesondere der Jacquard-Maschine und anderer mechanischen Webstühle
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Dritter Theil,

Anspannung bedeutend auf die Schönheit des Fabrikats wirkt, r

Nicht minder ist es von Wichtigkeit, daß die Lade mit gleichmä» r

ßiger Stärke jedes Mal gegen den Einschlag anschlage, weil sonst >1

der Stoff nicht überall gleich dicht werden würde. Die genaue c

Kenntniß des angemessenen Grades von Dichtigkeit für jedenStoff, und, nach den verschiedenen Graden der Feinheit, kann t

nur durch lange Aufmerksamkeit und Uebung gewonnen werden- r

Ein erfahrner Weber richtet seinen Webstuhl so, daß die Lade r

gerade die Stärke des Schwungs bekommt, der für das zu t

fertigende Gewebe erforderlich ist. Die Bewegung der Lade t

gleicht der eines Pendels, der einen Zickel beschreibt, und die i

Größe desselben bestimmt den Stärkegrad, womit der Einschlag z

zusammen getrieben wird. Aus diesem Grunde ist es auch wich' j

tig, daß das Gewebe oft ausgewickelt wird, damit die Gleichar'ligkeit desselben nicht durch den verkleinerten Raum, den die s

Lade auf ihrem Wege zum Einschlag macht, unterbrochen werde-! lWebt man dicke, grobe Stoffe, so muß die Lade so gehängt l

werden, daß sie größern Spielraum und, dem zu Folge, meht '

Kraft hat, als wenn feinere und leichte Zeuge gewebt werden solle»' i

Viele Weber, denen es nicht an Erfahrung fehlt, bedie'nen sich fortwährend der Methode, das Schiff von einer Han»zur andern zu werfen und ziehen dieses den Schlagern bei detArbeit des Einschlagens vor. Da in diesem Falle beide Hände >des Webers mit dem Webschiff beschäftigt sind, so wird die Ladtbeschwert, damit sie mit dem erforderlichen Grade von Stärkegegen den Einschlag schlägt. Hat sie diesen Dienst verrick'tet, so erhalt sie durch die gerade, freie Hand ihre Stellungwieder. Diese Methode scheint der schon beschriebenen,Zweckmäßigkeit vorzuziehn, bei der das Gewicht in der Art a»'gebracht ist, daß es die Lade vom Gewebe abzieht, zu dem d>*Hand des Webers sie hinbcwegen muß. An dieser Methodemöchte viel auszusetzen sein, da die, auf die Lade verwand^Kraft der Hände des Webers sich nicht olle Mal ganzsein kann, wie dieses bei einem Gewichte der Fall ist, webtkeine Abweichung stattfinden kann. Wirkt die Kraft deSßeS mehr auf eine Seite der Lade, so wirkt diese auchallenthalben gleich auf den Einschlag und das Gewebe w>lNicht überall gleich dicht. .

Beim Weben sehr breiter Zeuge ist die Anwendung defliegenden Weberschiffs unerläßlich, und es scheint überhaupt, dader Vorzug, welchen da« alte Webschiff noch hier und da g