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Das Ganze der Seiden-Manufactur, nach ihrem Ursprunge, Fortschritten und jetzigen Standpunkte dargestellt : enthaltend gründliche Belehrungen über die Cultur, das Abhaspeln, Zwirnen und Weben der Seide, nebst Abbildungen und Beschreibung aller dazu erforderlichen Geräthschaften und Maschinen, insbesondere der Jacquard-Maschine und anderer mechanischen Webstühle
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Dritter Theil.

Farben enthalten, so oft gewechselt werden, als es der Wechsel vdes Musters erfordert. Um dieses nun mit dem mindesten Zeit- iVerlust und der wenigsten Störung für den Weber, zu bewerk-stelligen, ist eine sehr einfache und zweckmäßige Erfindung ge- *macht worden. s

Eine der Vertiefungen, die mit der Bahn des Webcrschiffs ezusammenhängt, muß in zwei Theile abgeschieden werden, so ^daß das hier gezeigte Kästchen einen Theil der Vertiefung ein- 'nimmt, worin sich das Weberschiff, zwischen dem Aufzug und l

dem Schlägel, befindet, leicht mir einem andern Kästchen ver- *

lauscht werden kann, worin sich gleichfalls ein anderes Wcbschiff '

mit der erforderlichen Gattung des Fadens befindet. Um diesen *

Lausch zu erleichtern, hängt der bewegliche Theil der Vertiefung ^

in dem Mittelpunkt der Bewegung, wie an Wenn sich nun '

das Kästchen er gegen den Mittelpunkt dreht, so befindet sich ^

ein Theil desselben so gegen den Schlägel gerichtet, daß er nsil -

demselben zusammenstößt und einen, mit der Weberschiffbah» i

fortlaufenden Theil der Vertiefung bildet. Die aufrechte Barre ^

des Webschiff-Kastens er agirt, wie man in Figur 18. sieht/ ^

auf einem krummen Arme o um die Barre, genau in derStellung, welche sie einnehmen muß, zu erhalten. Sind mehrals drei Fäden von verschiedener Farbe zum Aufzug erforderlich/so müssen zwei bewegliche Kästchen für die Webschiffe vorhan-den sein, und es befindet sich dann an jedem Ende der Web>schiffbahn eins.

Köper ist eine Art des Figurcnwebens, die in der besondern ^Anordnung der Aufzugs- und Einschlagsfäden besteht. Diese >Veränderungen können ins Unendliche verändert und complicsit !werden, so daß es schwer halten würde, eine deutliche Beschrei'bung aller dieser Verschiedenheiten zu liefern, und würde dieses Iauch, in einem Werke wie das gegenwärtige, am unrechten §rtesein; jedoch wird es nicht schwer sein, einen Begriff von denPrincipien dieser Gattung des Webens zu geben, die durch diebeigefügten beiden Zeichnungen verständlich sein werden.

Fig. 19. ^ stellt, als Muster und der Deutlichkeit wegensehr vergrößert, ein in der einfachsten Art gewebtes Stück Zeusdar. Die Kreise stellen die Abtheilungen des Aufzugs vor; dieWellenlinie, welche abwechselnd über und unter dem Faden desAuszugs herläuft, ist der Einschlag; rückwärts geht derselbe»durch die veränderte Lage des Aufzugs, unter den Fäden durch» ^