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Das Ganze der Seiden-Manufactur, nach ihrem Ursprunge, Fortschritten und jetzigen Standpunkte dargestellt : enthaltend gründliche Belehrungen über die Cultur, das Abhaspeln, Zwirnen und Weben der Seide, nebst Abbildungen und Beschreibung aller dazu erforderlichen Geräthschaften und Maschinen, insbesondere der Jacquard-Maschine und anderer mechanischen Webstühle
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Viertes Capitel. 205

über denen er zuvor durchlief, und über die, unter denen er sichzuvor befand.

Fig. 20. S stellt gleichfalls, in seiner Zusammensetzung,ein Stück geköperten Zeuges dar,, bei welchem, wie mansieht, die Wellenlinien »der der Einschlag über vier und untereinem Faden des Aufzugs durchläuft. Es ist klar, daß, durchdie Bewegung der Schafte, der Einschlag durch die rückgängigeBewegung des Webschiffs, unter vier und über einem Faden zuliegen kommt. Man muß sich nickt die Vorstellung machen,daß bei geköperten Stoffen der Einschlagsaden immer über oderUnter 4 Fäden liegen müsse, um sich mit dem Auszug zu verwc-den, oder daß er dieses sonst nur mit einem Faden thue. Der aufdie erwähnte Weise überliegendcn Fäden können zwei, drei,vier, fünf oder mehr, — eigentlich jede beliebige Zahl über 1iein, jedoch selten weniger als drei. Das Verweben kann mit2 oder mehr Fäden geschehen, wie es das Muster erfordert und,>e nachdem dieses größer oder kleiner ist, liegen, im Verfolg derArbeit, mehr oder weniger Aufzugsfäden oben oder unten. Alledurchschneidenden Punkte, d. h. die, wo die Fäden sich kreuzenoder verweben, sind dem Auge dadurch anschaulich, daß die Fä-den über einander treten. Diese Fäden bilden diagonale Linien,die in einem Punkte zusammenlaufen, indem einer gegen denandern tritt, indem sie sich durch die Fläche des Zeuges hin er-strecken und sich kreuzen; die Abweichung richtet sich mit ihrem^rade nach der Anzahl der überlegenden Aufzugsfaden, dienicht mit dem Einschlag sich kreuzen oder verweben. In demKöper der gröbsten Sorte verwebt sich der Faden des Einschlagsimmer mit dem dritten des Aufzugs. So wie die Fäden desstiewcbes feiner sind, werden die Zwisckenräume in dem Maßegrößer, so daß bei dem feinsten Seidenzeuge nur der löte Fa-ben mit dem des Einschlags sich verwebt. Alle die mannichfal-iigen Verschiedenheiten des Köpers hängen von der Richtung undAclion der verschiedenen Schäfte oder Geschirre des Webstuhls^i>- Diese verändern durch ihre Verbindung mit den Tretschä-Meln, durch die vermehrte Anzahl beider und die Reihenfolge,v>ie sie in Bewegung gesetzt werden, die Lage der verschiedenenAufzugsfäden und die Bildung des Stosses. Bei Mustern von^vßer Abwechselung würde die dazu erforderliche Anzahl von^retschämeln zu groß sein, als daß ein Mensch sie mit seinen"den Füßen in Bewegung setzen könnte; denn, wenn er un.vkrsehens einen falschen Tretschämel agiren ließe, würde die