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Das Ganze der Seiden-Manufactur, nach ihrem Ursprunge, Fortschritten und jetzigen Standpunkte dargestellt : enthaltend gründliche Belehrungen über die Cultur, das Abhaspeln, Zwirnen und Weben der Seide, nebst Abbildungen und Beschreibung aller dazu erforderlichen Geräthschaften und Maschinen, insbesondere der Jacquard-Maschine und anderer mechanischen Webstühle
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Viertes Capitel.

21.5

wird von dem Gestell ck, durch die Walze re vorgeschwungen,welche, da sie an dem Gestell ^ befestigt ist, sich mit demselbenerhebt und auf die hakenartige Barre u wirkt, die am Gestell -»befestigt ist, und bewirkt, daß letzteres sich oben schwingt, wo siein Berbindung treten. Durch das Herabdrücken des Gestellsü wird das Gestell nr in die Lage zurückgeführt, welche es zu-vor gegen das Gestell einnahm.

Das Eingreifen des Hakens e in den Pfeiler -r gestattetdas Umschwingen von »r nur durch das Drehen der umwälzen-den Barre, deren vertikale Außenseite so beschaffen ist, daß siein dem obern Theile des Gestells en eine horizontale Lage ein-nimmt. Bei ihrer rückgängigen Bewegung gegen das Gestellwird ein anderer der Pfeiler o in den Haken ^ gebracht undjuc nächstfolgenden mitschwingenden Bewegung von m in Be-reitschaft gehalten. Die umwälzende Barre hat sowohl einevibrirende, als mitschwingende Bewegung; erstere wird durchdas Schwingen des Gestells m bewirkt, mit welchem sie durchihre Angeln (Zapfen) zusammenhängt; die zweite durch die zu-rückziehende Aclion des Hakens r°.

Die Schnur rn a? verbindet die beiden, gegenüber befindli-chen gleichen Haken ^ und A auf die Weise, daß das Aufwärts-ziehen dieser Schnur, die Haken 7- außer Thätigkeit setzt undstatt dessen, das auf einander folgende Einhaken der Pfeilerdurch die Haken A bewirkt, wodurch die Bewegungder Barre nothwendig eine rückgängige wird. Diese Einrichtungist zu dem Ende getroffen, damit es dem Weber möglich sei,irgend einen vorkommenden Unfall herzustellen, wie das Reißeneines Aufzugsfadens, oder die mögliche Verwirrung des Geschirrs.Da die Bewegung der Kartenstreifen mit der Barre zugleichrückgängig wird, so zieht der Weber seine Arbeit so weit zurück,als es zu seinem Zwecke nothwendig ist; darauf wirft er dieSchnur mer nieder, der untere Haken wird losgelassen und derobere wieder beschäftigt; die umdrehenden Barren mit den Kar-tenstrcifen bewegen sich wieder vorwärts und das Weben be-ginnt von Neuem.

Die Linien mit den Zahlen 123 rc. stellen die Karten-streifen und deren Stellung dar, während der Webstuhl in Ac-livn ist. Die Vereinigung des Streifens 175 mit dem 1 zeigt,wie durch die wiederholte Folgereihe aller Streifen die endloseWiederholung der Muster bei den Manufacturerzeugnifsen be-wirkt wird.