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Dritter Theil.
tung eine größere Anzahl. Es war gebräuchlich, indem mandas Geschirr an die Hebehaken befestigte, jede Schnur mit dem-jenigen Haken zu verbinden, der sich in der natürlichsten Lagezu demselben befand, wenn Brett und Hebehaken in der näm-lichen Richtung zu einander standen. Standen beide nicht in dererwähnten Richtung zu einander, so entstand dadurch ein Ver-wirren der Schnüre. Dieses zu verhüten, erzeugte die Noth-wendigkeit, sie durch einen größcrn Raum zu führen, wodurchdas Uebel wenigstens vermindert wurde. Die Methode, Hebe-haken und Geschirre auf die erwähnte Weise mit einander inVerbindung zu setzen, wurde das Londoner Knüpfen genannt.Die Verbesserung besteht darin, jede Schnur mit dem besondernHaken in Verbindung zu bringen, der, nach der Stellung derverschiedenen Theile, in der natürlichsten Beziehung zu demsel-ben steht. Diese Methode heißt ->daS Knüpfen von No rwich«,und da dieses das Verwirren der zahlreichen Schnüre verringert,so wird es dadurch zulässig, das Geschirr auf einen engern Raumzu beschränken.
Nachdem auf diese Weise eine Ersparung des Raums inder Weite gemacht worden war, suchte man auch die Höhe desGestells zu ermäßigen, und nachdem diese beiden Abänderungenvereint in Ausführung kamen, ward die Maschine für den ge-wöhnlichen Raum der Stube eines Webers zulässig und allge-meiner anwendbar. Vor dieser Veränderung war es nichts Un-gewöhnliches, daß man, um den nöthigen Raum für die Ma-schine zu gewinnen, einen Ausschnitt in die Decke des Zimmersmachte. Allein dieses unvollkommene Auskunftsmiltel war selbstnicht allenthalben ausführbar. '
Die Gesellschaft zur Ermunterung der Künste hat neuer-lich zu einer andern Verbesserung mitwirkend angeregt, die eintsehr erwünschte Vereinfachung in dem Mechanismus der vieler-wähnten Maschinen herbeigeführt hat; es sind dadurch dieSpiralfedern, welche die Nadeln vorwärts schieben, nicht minderdie Hebehaken und Hebebarren, welche sich ursprünglich an derMaschine befanden, durch Schnüre und durchlöcherte Bretter er-setzt worden. Diese Verbesserung ist die Erfindung des Hr^'William Iennings, eines praktischen Webers und MasäRnenbauers zu Bethnal-Green. Auf welche Weise dieses er-reicht wird, wird sich in folgender Zeichnung darstellen, (f l30.) Die am Geschirr befestigten Schnüre, von denen, un>Verwirrung zu vermeiden, nur 8 dargestellt sind, sind an der