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Das Ganze der Seiden-Manufactur, nach ihrem Ursprunge, Fortschritten und jetzigen Standpunkte dargestellt : enthaltend gründliche Belehrungen über die Cultur, das Abhaspeln, Zwirnen und Weben der Seide, nebst Abbildungen und Beschreibung aller dazu erforderlichen Geräthschaften und Maschinen, insbesondere der Jacquard-Maschine und anderer mechanischen Webstühle
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Wertes Capitel.

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Spitze deS Gestells aa,L- befestigt, welches durch die Actiondes Tretschamels und Hebels, als erhoben gezeigt ist. Das un-tere Brett öü dieses Gestells, durch welches die Scbnure beimHerunterfallen laufen, ist mit der erforderlichen Anzahl Löcherdurchbohrt; in Verbindung mit jedem dieser Löcher, befindet sichein kleiner Einschnitt, etwas enger als das Loch im Diameter,von dem er ausgeht. Dieses durchlöcherte Brett üS ersetzt voll-kommen die Hebekarren; da jede der Geschirr-Schnüre genauan der Stelle, an welcher das niedrige Brett üö des Gestelles,bei dem wiederkehrenden Stoß des Hebers, heruntersinkt, einenKnoten hat, so wird jeder dieser Knoten durch das Fortstoßender Nadeln, wie bei es, indem er nicht durch den Einschnittdringen kann, auf der Oberflache öü zurückgehalten, oder dieKnoten werden, durch das Zurücktreten der Nadeln, wie bei e/elMit den Löchern zusammentreten, die groß genug sind, jene hin-durch zu lassen. Der Theil des Geschirrs, mit welchem sie zu-sammenhängen, wird demnach nicht gehoben. Ein anderes durch-löchertes Brett es befindet sich über den horizontalen Nadeln,Und es fallen durch dieses die Schnüre auf das Brett//', wel-ches dem zuvor beschriebenen ganz gleich ist. Die Schnüredes Geschirrs, welche hindurch gehen, werden durch Bleigewichtean ihrem untern Ende in Ausspannung erhalten und diese ver.treten die Springfedern, indem sie die horizontalen Nadeln oo,ckck, vor- und rückwärts schieben, wenn sie sich mit der Durch-löcherung der Barre begegnen. Die Hebeschnüre drängen sichdann zwischen die 'Einschnitte und werden vermittelst ihrer Kno-ten, auf die schon beschriebene Weise gehoben. Zu größererDeutlichkeit ist hier das Brett öü mit seinen runden LöchernUnd den Einschnitten, zum Durchgang und Aufhalten der Kno-ten, gezeigt. Man muß nicht vergessen, daß statt der kleinen,hier angegebenen Zahl, das Brett 400 und oft noch mehr Ein-schnitte und Löcher hat, deren gesammte Andeutung in dem klei-nen Raum dieses Umrisses, weniger klar und deutlich hervorge-treten sein würde.

In den wenigen Jahren, daß die Jacquard-Maschine inEngland bekannt ist, ist diese, wie gezeigt worden, wesentlichvereinfacht und verbessert, während sie zu Lyon, ihrer Geburts-Uadt, noch immer unverändert an Gestalt, wie an Einrichtung,fortbesteht, gerade so, wie sie durch ihren scharfsinnigen Erfin-der ins Dasein gerufen wurde. (s. Fig. 31.) Der Baronl-h- Dupin berichtet, daß Jacquard für die segensreiche Er«