21
1. Durch eine möglichst gleiche Vertheilung der Gü-terquellen im Staate und eine vollständige, zweckmäßigeBenutzung der vorhandenen, z. B. vollständige Benutzungdes Brennstoffes im Holze, durch zweckmäßige Heizan-stalten.
2. Durch eine, den Regeln der Wissenschaft und Kunstgemäß betriebene reichliche Production mannichfaltiger Gü-ter, sowohl zur eigenen Versorgung des Volkes, als zumauswärtigen Vertriebe. Es müssen dabei solche Güter er-zeugt werden, welche der Lage des Landes und dem Zustandeseiner Bewohner entsprechen, weil nur dann der größte Vor-theil zu erlangen ist, so gehört z. B. die Waldwirthschastals vorherrschender Productionszweig nicht in ein fruchtba-res, reich bevölkertes Land. Mannichfaltigkeit der Productionist immer nöthig, theils für die eigene Annehmlichkeit desVolkes, theils befördert sie den Handelsverkehr mit andernVölkern.
3. Durch einen lebhaften Handel.
4. Durch eine solche Vertheilung des Vermögens unterden einzelnen Staatsgenossen, wodurch der Erzeugung unddem Verbrauche der Güter die nützlichste Richtung gegebenrvird. Großer Reichthum in einer Hand, Pflegt mit großerArmuth in der andern verbunden zu sein, wie das BeispielEnglands beweiset und pflegt das um so nachtheiliger zuwirken, je mehr dabei der Zustand der arbeitenden Classe eingedrückter ist.
5. Durch einen leichten Umlauf der Gütermasse, so daßnie ein Capital todt liegt.
6. Durch einen festbegründeten und von allen Seitenwohlbenutzten Credit, der durch angemessene politische Znsti-