Die Frage nun, welche Bodenbearbeitung die größteRente abwirft, kann man im Allgemeinen dahin beantwor-ten, daß alle die Produkte, welche auf einer zum Ackerbaunicht mehr geeigneten Fläche gewonnen werden, den gering-sten Reinertrag geben, wie folgende Zahlen nachweisen^).Setzt man den Reinertrag des Morgens Ackerland zu100, so ertragen die verschiedenen Betriebsarten:
Nach der
Rebland.
Garten.
Wiese.
Weide.
A
Steuerabschähung im wärt. Neckarkreis.
213
202
136
15
24
„ bad. Murg- und
Pfinzkreis.
161
258
149
37
—
in Niederösterreich. .
496
246
92
31
39
/,
„ Frankreich.
165
268
200
44
76
der Jura Aemter im
Canton Bern. .
304
293
149
30
28
,/
im Neg.-Be;. Düssel-
darf.
—
185
113
122
25
in
Baiern . .
199
162
>05
25
40
Steiermark
189
176
72
15
6
,,
Italien, Toskana.
410
—
233
16
38
Das Verhältniß dieser Benutzungsarten kann nicht inallen Zeiten und Gegenden dasselbe sein, es muß sich nachdem Klima und dem Culturzustand des Volkes andern.Wollte man aber nach solchen Zahlen den Werth der Wäl-der für die Gesammtheit ansetzen, so würde man sehr un-richtig verfahren. Es mag immerhin die Bodenrente richtigfür den Waldbesitzer angesetzt sein, aber sie ist in staats-wirthschaftlicher Hinsicht nicht der volle Ertrag der Wälder.Abgesehen davon, daß bei den Steuerschätzungcn sehr oftaus die Grundlasten Rücksicht genommen ist, daß die Ne-