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als man glaubt, und gegen welchen Beamtendünkel die oberenBehörden nicht aufmerksam genug sein können. Es liegt aberauch in dem eigenen Interesse der Forstbeamten hierin dem Volkenach Möglichkeit entgegen zu kommen, denn es sichert das den-selben eine geachtete Stellung. Der Vers. kennt aus dereigenen Erfahrung sehr wohl die großen Unbequemlichkeiten,welche das Eingehen in die so mannichfachen Wünsche des är-meren Volkes im Gefolge hat, aber ebensowol sind ihm diegroßen Vortheile klar, welche es für diese hat und wie vielman dadurch zum Schutze des Waldes beitragen kann. Selbstdie Achtung und Liebe, welche sich dadurch der Beamte erwirbt,sichern den Wald oft mehr, als die Furcht vor Strafe.
3) Der Transport des Holzes ist häufig ein sehr erheb-licher Gegenstand, er mag im großen Durchschnitt leicht dendritten oder vierten Theil des Marktpreises da betragen, womittlere Holzpreise sind. Wie oft sieht man, daß sich die Ar-men abmühen, das Holz auf Schiebkarren oder auf dem Rückennach Hause zu schaffen, und es ist deshalb sehr wichtig für sie,daß ihnen dieses erleichtert wird. Im Winter bei Schlitten-bahn ist der Transport durch Menschenhände am leichtesten,worauf besonders im Gebirge Rücksicht zu nehmen ist.
4) Im Grundsätze muß man im Allgemeinen für denVerkauf durchs Meistgebot sein, und wenn die Einführungdesselben auch in manchen Gegenden Deutschlands zu KlagenVeranlassung gegeben hat, so liegt das mehr an der Art derAusführung, als an der Sache selbst. Der wahre Preis stelltsich dadurch, wenn die Verhältnisse nicht abnorm sind, z. B.gar keine Concurrenz, am richtigsten heraus, und als Regelsoll es das Bestreben der Staatsforstverwaltung sein, diesenzu erlangen. Es schließt das aber durchaus nicht aus, ineinzelnen Fällen von der Regel abzuweichen, und ein solcherwürde bei Brennholz immer dann stattfinden, wenn demArmen von dem Wohlhabenden bei der Auction ganz abge-schnitten würde, Holz zu angemessenen Preisen zu kaufen.Bei Bau- und Nutzholz tritt das seltener ein, denn es ist